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Bundesgesundheitsministerium fördert Kindergesundheit11.11.2011, Eine Untersuchung des Robert Koch-Instituts von 2007 zeigte, dass psychische Erkrankungen bei Kindern keine Ausnahme mehr sind und auch chronische und lebensstilbedingte Erkrankungen immer stärker in den Vordergrund treten. So leiden etwa 15 Prozent der Jugendlichen unter Übergewicht und rund 17 Prozent haben mit allergischen Erkrankungen zu kämpfen. Generell zeigten sich auch vermehrt schlechte Essgewohnheiten, wie der häufige Konsum von Süßigkeiten. Die Gesundheitsrisiken und -chancen sind dabei ungleich verteilt: Kindern aus armen Familien gehen beispielsweise seltener zur Versorge und in den Sportverein. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) reagiert auf diese erschreckende Entwicklung mit der Strategie zur Förderungen der Kindergesundheit. Diese will die seelische und körperliche Gesundheit Heranwachsender fördern und die Chancengleichheit für alle Kindern und Jugendlichen unabhängig vom Einkommen der Eltern verbessern. Aus diesem Grund unterstützt das BMG verschiedene Projekte, wie zum Beispiel Studien über psychische Auffälligkeiten bei jungen Menschen, den Aufbau eines ADHS-Infoportals, Schulungen für chronisch kranke Kinder, Verbesserung der Kinderunfallprävention und die Förderung von Impfungen bei Kindern mit Migrationshintergrund.
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