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Britische Langzeitstudie – Überstunden machen depressiv07.02.2012, Eine Studie mit 2000 britischen Beamten zeigt, dass Angestellte, die drei oder vier Überstunden schieben deutlich anfälliger für schwere Depressionen sind als diejenigen, die pünktlich nach Hause gehen. Die Langzeitstudie ergab, dass mehrere Überstunden langfristig das Risiko für eine schwere Depression erhöhen. In die Studie der Forscher um Marianna Virtanen vom University College London und dem Finnischen Institut für Arbeitsmedizin flossen Daten von 497 Frauen und 1626 Männern ein, die im Durchschnitt 47 Jahre alt waren. Elf Prozent von ihnen arbeiteten täglich im Schnitt elf Stunden und mehr. Die Probanden wurden zwischen 3,8 und 7,2 Jahren begleitet. Vorab wurde ausgeschlossen, dass die Angestellten bereits psychische Beschwerden hatten. Im Rahmen der Untersuchung entwickelten 66 der 2123 Befragten (3,1 Prozent) eine schwere Depression. Betroffen waren 38 der 1105 Angestellten mit 7 bis 8 Arbeitsstunden und 10 der 227 Befragte mit 11 bis 12 Stunden täglich. Nachdem anschließend der Einfluss andere Faktoren auf das psychische Wohlempfinden der Probanden herausgerechnet wurde, ergab sich, dass die Wahrscheinlichkeit für eine schwere Depression bei den Vielarbeitern doppelt so hoch war, wie bei Angestellten ohne Überstunden. Jedoch gaben die Autoren an, dass die Ergebnisse keine plausiblen Erklärungen für das vermehrte Auftreten von Depressionen bei Überstunden liefern konnten.
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