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Alarmzeichen des Gehirns – Schwindelanfälle nehmen im Alter zu15.02.2012, Immer mehr Menschen in Deutschland leiden an Schwindelanfälle: Laut Statistik der Techniker Krankenkasse (TK) ist die Anzahl von Krankschreibungen aufgrund dieser Diagnose allein von 2009 bis 2011 um 25 Prozent gestiegen. Zudem lässt sich nach Angaben der TK auch bei den Krankenhauseinweisungen ein ähnlicher Trend beobachten. Besonders betroffen davon sind die Altersgruppen von 50 bis 70. Bei den meisten Fällen handelt es sich um einen sogenannten Lagerungsschwindel. Dabei wird die Schwindelattacken durch bestimmte Kopfhaltungen oder Lagerungen des Schädels ausgelöst. Unabhängig vom Alter fällt auf, dass Frauen doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Ursula Krüger, Präventionsberaterin der TK in Sachsen-Anhalt erklärt: "Schwindel ist als ein Alarmzeichen des Gehirns anzusehen, dass darauf aufmerksam machen will, dass etwas nicht stimmt im Körper". So verursacht im Falle des Lagerungsschwindels das Gleichgewichtsorgan im Ohr das Alarmzeichen. Bestimmt Vorgänge im Inneren Ohr sorgen dann dafür, dass man aus dem Lot gerät. Einer derartigen Situation kann jedoch durch gezielte Übungen entgegengewirkt werden. „Mit dem Ball jonglieren oder auf einem Bein stehen sind Beispiele, mit denen die Balancefähigkeit und Gangsicherheit wieder hergestellt werden und der Gleichgewichtssinn letztendlich trainiert wird", rät Ursula Krüger.
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