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Zahl der Krebserkrankungen in Deutschland nimmt zu03.02.2012, Die Zahl der Krebserkrankungen in Deutschland ist einer Auswertung der KKH-Allianz zufolge in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Demnach nahm die Zahl der Brustkrebserkrankungen unter den Versicherten der gesetzlichen Krankenkasse seit 2006 bundesweit um mehr als ein Drittel zu (37 Prozent). Die Fälle von Prostatakrebs erhöhten sich im gleichen Zeitraum sogar um fast die Hälfte (plus 46 Prozent). Bei Darm- und Lungenkrebs ist bei Frauen und Männern insgesamt ein Anstieg um rund ein Drittel zu verzeichnen. Auffallend hierbei: Während die Steigerungsrate hinsichtlich Darmkrebs bei Männern höher liegt als bei Frauen, verhält es sich bei Lungenkrebs umgekehrt. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar machte die Krankenkasse deutlich, wie wichtig es ist, die Krebsfrüherkennung regelmäßig zu nutzen. „Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto größer sind die Chancen auf Heilung“, sagt Christian Kollek vom KKH-Allianz Serviceteam in Hannover. „Daher sollten Versicherte Leistungen, die ihnen zur Krebsfrüherkennung zustehen, unbedingt regelmäßig nutzen.“ „Jeder sollte sich dazu aufraffen“, rät Christian Kollek. Durch die in den Früherkennungsrichtlinien vorgesehenen Inhalte, Intervalle und Altersgrenzen ist auf Basis medizinischer Erkenntnisse sichergestellt, dass eine Erkrankung ausreichend früh erkannt und so rechtzeitig Behandlungsmaßnahmen ergriffen werden können. Der Auswertung der Kasse zufolge zählen zu den häufigste Krebsarten Tumore in Darm, Brust, Lunge und Prostata. Da ein hohes Lebensalter weiterhin zu den Hauptrisikofaktoren für die meisten Tumorarten zählt, rechnen Experten damit, dass die Zahl der Krebserkrankungen bis 2050 insgesamt um ein Drittel zunimmt. Grund: Der Anteil älterer Menschen, die von Krebs besonders betroffen sind, steigt ständig.
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