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Zweifelhafter Trend: Mehr Kaiserschnitte an Schnapszahl-Daten 16.01.2012, Nach Auswertung der Daten der Techniker Krankenkasse (TK) sind leicht zu merkenden Termine nicht nur bei Heiratswilligen beliebt: Viele Eltern versuchen zunehmend den Geburtstermin ihres Kindes auf sogenannte Schnapszahl-Daten zu legen. So verzeichnete die Techniker Krankenkasse etwa am 11.11.2011 doppelt so viele Kaiserschnitte wie üblich. Während an normalen Tagen etwa 52 Babys durch einen Kaiserschnitt zur Welt kommen, wurden der TK am 11.11.2011 112 Kaiserschnitt-Geborene gemeldet. Ein Trend, der mit Besorgnis zu beobachten ist: „Fast jede dritte Geburt in Deutschland findet mittlerweile im OP statt im Kreißsaal statt", so Maria Schwormstedt, Ärztin bei der TK. "Man darf nicht vergessen, dass der Kaiserschnitt ein großer operativer Eingriff ist, der wie jede OP mit Risiken einhergeht - für Mutter und Kind, aber auch für nachfolgende Schwangerschaften und Geburten." Aus diesem Grund sollte ein Kaiserschnitt nur dann vorgenommen werden, wenn er medizinisch notwendig ist.
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