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Als Kassenpatient schneller auf die Couch! Neue Regeln für Psychotherapie ab April

04.04.2017,


Psychische Erkrankungen wie Depression, Angststörungen oder Burnout nehmen zu.  Seit dem ersten April gelten für den Bereich der Psychotherapie neue Bestimmungen. Die neue Richtlinie soll dazu beitragen, die therapeutische Versorgung zu verbessern und die Antragswege zu vereinfachen . Was ist neu ?

Schneller zu einem Termin

Die langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz sind ein großes Problem – und sie können schwerwiegende Folgen bis hin zum Suizid haben. Um in Notfällen schneller Hilfe garantieren zu können, dürfen Therapeuten Akutbehandlungen durchführen,. Ohne erst einen Antrag bei der Krankenkasse stellen zu müssen. Eine Akutbehandlung besteht aus bis zu 24 Sitzungen zu je 25 Minuten.     

Bei der Terminsuche können nun auch im Bereich Psychotherapie die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen genutzt werden. Das hat den Vorteil, dass man als Versicherter ohne vorherigen Facharzttermin und ohne Überweisung direkt eine Konsultation  beim Therapeuten vermittelt bekommt.

Allgemeine Sprechstunden auch beim Therapeuten

Ab sofort wird der Behandlungsbedarf für Psychotherapie in einer Sprechstunde diagnostisch abgeklärt. Nun prüft der Therapeut in einer Sprechstunde, ob tatsächlich eine psychische Krankheit vorliegt und der Patient eine entsprechende Therapie benötigt oder  anderweitige Hilfe angemessen ist. Jeder niedergelassene Psychotherapeut muss derartige Sprechstunden ab sofort anbieten. Dabei ist es egal, ob die Sprechstunde zu festen Zeiten oder auf individuelle Vereinbarung hin angeboten wird.  Eine weitere Behandlung soll in Zukunft nur dann möglich sein, wenn zuvor mindestens 50 Minuten eine Beratung in einer Sprechstunde stattfand.

Probesitzungen und Erreichbarkeit  

Wer psychisch in Not ist, macht oft die Erfahrung, dass kaum eine Praxis telefonisch zu erreichen ist. Ab sofort muss eine Psychotherapiepraxis eine Erreichbarkeit von mindestens 200 Minuten in der Woche garantieren.
Weitere Neuerungen betreffen die so genannten probatorischen Sitzungen vor Beginn der eigentlichen Therapie. Hier sind ab sofort wenigstens zwei Sitzungen zu 50 Minuten obligatorisch. Diese können maximal auf vier Sitzungen, bei Kindern bis zu sechs Sitzungen ausgedehnt werden.

 


Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen >> zur Übersicht

 

 

Foto: Fotolia.com / Svyatoslav Lypynskyy

 

 

 




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