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Ärztemangel nur aufgrund ungleicher regionaler Verteilung11.05.2011, Entgegen aller Vermutungen und diverser Medienberichten gibt es in Deutschland nicht zu wenig Ärzte, sondern, laut dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO), vergleichsweise eher zu viele. Der Ärzteatlas 2011 des WIdO, welcher die vertragsärztliche Versorgung in Deutschland genau dokumentiert, zeigt auf, dass die Problematik nicht in der Anzahl der Ärzte, sondern in der ungleichen Verteilung liegt. Dabei stehen städtische Metropolen mit einem hohen Ärzteaufkommen, wie München, unterversorgten eher ländlichen Regionen gegenüber.
Insgesamt gibt es, wie anhand des Ärzteatlas zu erkennen ist, ein Drittel mehr berufstätige Ärzte als Anfang der 90er-Jahre. Die Zahl der in Deutschland praktizierenden Ärzte steigt zudem jedes Jahr an. So ist 2010 ein neuer Höchststand bei der Arztdichte erreicht worden: 397 Ärzte je 100.00 Einwohner. Von einem grundsätzlichen Ärztemangel kann somit nicht die Rede sein.
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