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Nur jeder Dritte geht zur Hautkrebs-Früherkennung

01.02.2012,

Wie die Techniker Krankenkasse nach Auswertung ihrer Versichertendaten berichtet, geht nur jeder Dritte in Deutschland zur Hautkrebs-Früherkennung. So nahmen in den Jahren 2009 und 2010 demnach nur 37 Prozent der TK-Versicherten ab 35 Jahren die Hautkrebs-Früherkennung in Anspruch.

Doch nicht nur im Hinblick auf die Hautkrebs-Früherkennung sind die Deutschen Vorsorgemuffel. Eine im Auftrag der Krankenkasse durchgeführte Forsa-Umfrage zum Thema Vorsorge zeigt, dass vier von zehn Menschen in Deutschland, nur dann zum Arzt gehen, wenn sie wirklich krank sind. Zudem weiß jeder Dritte gar nicht, auf welche Früherkennungsuntersuchung er überhaupt Anspruch hat. Die Hautkrebs-Früherkennung wird beispielsweise von den gesetzlichen Krankenkassen für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre bezahlt. Zudem übernimmt die Kasse auch die jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt. Sie ist an keine Altersgrenzen gebunden und kann zweimal im Jahr stattfinden.

Doch welche Vorsorgeuntersuchung werden wann erstattet?

für Frauen 
  • Urin- und Bluttest bei Schwangeren – zudem: bis zu drei Ultraschalluntersuchungen
  • ab 20 Jahren: Vorsorgeuntersuchung gegen Krebs – wichtig: Untersuchung der Gebärmutter
  • ab 30 Jahren: Vorsorge wird durch Brustabtastung und Abtastung der Lymphknoten erweitert
  • ab 35 Jahren: so genannte Check-up 35 Vorsorge möglich – Blut wird auf Cholesterin und Zucker getestet, Nierenfunktion untersucht und Herz und Lunge abgehört, Hautkontrolle
  • ab 50 Jahren: Darmkrebsvorsorge
  • ab 55 Jahren: Erweiterung der Darmkrebsvorsorge mit Darmspiegelung
für Männer
  • ab 45 Jahren: Check-up 35 Vorsorge
  • ab 45 Jahren: Krebsvorsorge für Geschlechtsorgane, Prostata, Lymphknoten und Hautkontrolle
  • ab 50 Jahren: einmal im Jahr eine kostenlose Darmkrebsvorsorge
  • ab 55 Jahren: Erweiterung der Darmkrebsvorsorge
für Kinder
  • Schutzimpfungen wie etwa gegen Keuchhusten, Kinderlähmung, Tetanus, Röteln und Mumps
  • bis 6 Jahren: regelmäßige Untersuchung der Zähne, des Mundes, des Kiefers, der Muskulatur und des Skeletts

 




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