Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse sind mehr als ein Drittel der Deutschen (37 Prozent) wegen einer chronischen Krankheit in ärztlicher Behandlung. In Ostdeutschland sind es sogar noch mehr: 48 Prozent der Befragten gaben an, chronisch krank zu sein. Im Westen hingegen waren es nur 35 Prozent der Befragten. Im Hinblick auf die chronischen Erkrankungen ist somit ein starkes Ost-West-Gefälle erkennbar. Das berichtet die BILD-Zeitung unter Berufung auf die Ergebnisse der Umfrage.
Doch auch zwischen berufstätigen und arbeitslosen Befragten ergaben sich deutliche Unterschiede, berichtete die Zeitung: Während nur 25 Prozent der Erwerbstätigen bei der Befragung eine chronische Krankheit angaben, waren es bei Nicht-Erwerbstätigen 50 Prozent. Zudem zeigte sich, dass Menschen, die alleine leben, scheinbar häufiger erkranken als Familienmenschen. So waren 45 der befragten Singles chronisch Kranke, wogegen in Haushalten mit vier oder mehr Personen nur 23 Prozent angaben eine chronische Krankheit zu haben.