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Immer mehr Deutsche lassen sich geplant im EU-Ausland behandeln25.05.2011, Im vergangenen Jahr hat fast jeder dritte Patient, der sich im EU-Ausland behandeln ließ, gezielt die Gesundheitsleistungen jenseits der eigenen Landesgrenze in Anspruch genommen. Ob eine Kur in Tschechien oder eine Arztbehandlung in Polen, die Menschen in Deutschland werden in Sachen Gesundheit zunehmend mobiler. Wie eine aktuelle Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Nutzen und Effizienz im Gesundheitswesens (WINEG) der Techniker Krankenkasse zeigt, liegen die Gründe dafür vor allem in den scheinbar geringeren Kosten und der Kombinationsmöglichkeit mit einem Urlaub. Die 40.000 Befragten, die allesamt bei der Techniker Krankenkasse versichert sind und sich zudem mindestens einmal im Jahr im Ausland behandeln lassen, zeigten sich in der Studie gegenüber den Auslandsärzten mehr als zufrieden. Dabei waren mehr als 95 Prozent mit der Ablauforganisation, der Mitarbeiterkapazität, der Wartezeit, der technischen Ausstattung, sowie mit dem endgültigen Behandlungsergebnis sehr zufrieden. Während die Verständigung sehr gut zu klappen schien, waren die Versicherten am Ende allgemein unzufrieden mit den Kosten, die sie zusätzlich selbst aufbringen mussten. Dennoch würden sich 90 Prozent wieder geplant im EU-Ausland behandeln lassen. Versicherte der Techniker Krankenkasse, die bislang noch keine grenzüberschreitenden Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen haben, sind dagegen eher weniger bereit sich im Ausland behandeln zu lassen: Nur 30 Prozent würden es in Erwägung ziehen. Eine Behandlung im Ausland würde für sie nur in Frage kommen, wenn diese bei einem europäischen Spezialisten wäre oder ein besonderes Vertrauensverhältnis zu einem Arzt im Ausland besteht.
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