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GKV-Spitzenverband zu Sprechstundenzeiten: Ärztliche Unterversorgung nur „gefühlt“

12.04.2011,

Der Spitzenverband der Krankenkassen hat eine repräsentative Studie zu den Sprechstundenzeiten bei Haus- und Fachärzten bei FORSA in Auftrag in Auftrag gegeben. Laut den Ergebnissen der Umfrage halten niedergelassene Haus- und Fachärzte durchschnittlich 28,5 Stunden Sprechstunde pro Woche ab. Die Hausärzte kommen durch die zusätzlich geleisteten Hausbesuche auf 36 Stunden im Schnitt.

Bei den Sprechstundenzeiten kamen Augenärzte auf durchschnittlich 29,2 Stunden, Gynäkologen auf 31,3   Stunden und Orthopäden auf 32,4 Stunden pro Woche als durchschnittliche Sprechstundenzeit

Die Herausgeber bemerken zu den Ergebnissen, dass durch diese relativ schmalen wöchentlichen Sprechstundenzeiten eine „gefühlte Unterversorgung“ entstanden sei, welche für die Debatte um einen in Deutschland herrschenden Ärztemangel mit verantwortlich sei.

"Die Forsa-Umfrage zeigt, dass sich niedergelassene Fachärzte im Schnitt nur 32 Stunden pro Woche Zeit für ihre Patienten nehmen. Da braucht sich niemand mehr wundern, warum viele kranke Menschen so lange auf einen Termin warten müssen, obwohl wir immer mehr Ärzte in Deutschland haben", so Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, im „Spiegel“ zu den Ergebnissen.






 




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