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Dank Qualitätsstandards – Essen im Krankenhaus könnte besser werden02.09.2011, Neben der medizinischen Betreuung ist die richtige Verpflegung der Patienten im Krankenhaus in den meisten Fällen oft nur Nebensache. Da eine Vielzahl von Patienten bei der Aufnahme in ein Krankenhaus oft schwach und mangelernährt ist, kann die richtige Ernährung jedoch essentiell sein. Zudem ist eine vollwertige und gesunde Ernährung produktiv für die Genesung und kann den Heilungsprozess sogar beschleunigen und somit den Krankenhausaufenthalt verkürzen. Daher wurden nun von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) einheitliche Qualitätsstandards veröffentlicht, die die Verpflegung in Krankenhäusern verbessern sollen.
Die erarbeiteten Qualitätsstandards basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen für eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Nährstoffen und setzen somit hinreichende Kriterien für eine vollwertige Verpflegung fest. Im Mittelpunkt, der im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums entstandenen Standards, stehen neben der optimalen Auswahl und der ordnungsgemäßen Herstellung des Essens auch die angenehme Gestaltung der Essplätze, sowie der Service des Personals. So soll der Patient in Zukunft in einer angenehmeren Atmosphäre bessere Speisen essen können, obwohl oder gerade weil er im Krankenhaus ist. Aktuell essen, laut DGE, nur etwa die Hälfte der Patienten das Mittagessen auf. Daraus resultierende Mangelernährungen können zu einem erhöhten Komplikationsrisiko führen. Damit nun eine ausgewogene Verpflegung der Patienten sichergestellt werden kann, soll es in Zukunft neben den drei Hauptmahlzeiten auch mindestens zwei Zwischenmahlzeiten geben. Krankenhäuser, die ihr Angebot an Speisen entsprechend der Qualitätsstandards ausrichten, können sich dies mit dem Logo „Station Ernährung“ zertifizieren lassen. Somit kann sich der Patient gezielt informieren, in welchen Krankenhäusern die Standards beachtet werden.
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