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Barmer GEK in Brandenburg für bundesweite Einführung von "Schwester Agnes" - Praxisassistentinnen30.03.2011, Die AOK Nordost und die Barmer GEK unterstützen einen Modellversuch zur besseren medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen. Dabei werden die niedergelassenen Ärzte von Praxisassistentinnen unterstützt, die Hausbesuche bei Älteren oder chronisch Kranken zu übernehmen, um z.B. Blut abzunehmen oder Spritzen zu geben.
Nach dem Modell der früheren Gemeindeschwestern in der DDR und dem Titel eines DEFA-Fernsehfilms werden diese Assistentinnen "Agnes-Kräfte" genannt.
Bislang gibt es fünf Agnes-Kräfte, die in Kyritz, Fürstenwalde, Lübbenau, Cottbus und Schwedt, die bereits arbeiten bzw. bald die Arbeit aufnehmen werden.
Es ist geplant, dass die Schwestern bald wesentlich mehr Aufgaben übernehmen sollen als bisher. »Wir benötigen Schwester Agnes überall«, so Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost.
Hermann Schmitt, Chef der Barmer GEK in Brandenburg, würde gern die Politik von einer flächendeckenden Einführung in der Bundesrepublik überzeugen. Es gebe auch in den alten Bundesländern Regionen, wo "Schwester Agnes" gebraucht wird. Dazu zählten z.B. der Schwarzwald oder die Eifel. Quelle: Neues Deutschland
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