Die AOK Sachsen-Anhalt will ihren 720 000 Versicherten die unkomplizierte Kostenübernahme für das neue PET-CT-Diagnoseverfahren bei Krebsuntersuchungen ermöglichen und hat dazu einen Vertrag mit der Uniklinik Magdeburg geschlossen.
Bei dem neuen Verfahren, welches bei anderen Kassen bislang einzeln beantragt werden muss, führt ein Gerät eine Kombi-Untersuchung, bestehend aus einer Computertomographie und einer Untersuchung von Stoffwechselvorgängen aus.
Durch das neue Verfahren könnten Tumore leichter erkannt und alle für eine Krebstherapie wichtigen Fragen schneller geklärt werden. Ein neuartiges Gerät, welches wie ein herkömmlicher Computertomograph aussieht, kann die Kombiuntersuchung ausführen. Eine PET-CT-Behandlung kostet rund 1000 Euro.