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Muttermilch - das denkbar Beste für's Kind

In keiner Lebensphase wächst ein Mensch im Verhältnis zu seiner Körpergröße so stark wie im ersten Lebenshalbjahr. Rund 15 Zentimeter größer wird ein Säugling in dieser Zeit. Warum ist Muttermilch für diesen Entwicklungsschritt die ideale Nahrung und wann zahlen die Krankenkassen eine Milchpumpe ?

Der komplette lebenswichtige Nährstoffbedarf eines Säuglings kann in den ersten vier bis fünf Lebensmonaten allein durch Milchernährung gedeckt werden. Ab dem fünften, spätestens aber nach dem siebten Monat sollte dann sukzessive Beikost zugefüttert werden, bis das Kind ab dem zehnten Monat an der Familienkost teilnehmen kann. Denn dann ist die Energie- und Nährstoffzufuhr über die Muttermilch allein nicht mehr ausreichend, wobei das erste kritische Element das Eisen ist. Daher sollte als erstes in der Beikost ein Fleischbrei eingeführt werden.


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Muttermilch gibt dem Säugling perfekten Immunschutz

Die Zusammensetzung der Muttermilch ändert sich dabei zu Beginn der Laktation (Milchbildung). In den ersten fünf Tagen nach der Geburt wird das sogenannte Kolostrum gebildet. Diese fettarme Milch ist reich an Eiweiß, Antikörpern und anderen Schutzfaktoren. Damit bekommt der Säugling in den ersten Tagen, in denen sein Immunsystem noch nicht ausgereift ist, den perfekten Infektionsschutz.

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Ab dem sechsten Tag nach der Geburt kommt es dann zu einem starken Anstieg der Milchmenge. Die vollständige Reife der Milch wird ab der dritten Woche nach der Geburt erreicht. Mit zunehmender Stilldauer sinkt dann der Eiweiß- und Mineralstoffgehalt, der Anteil an Milchzucker und Fett hingegen steigt.

Muttermilch viel hochwertiger als Kuhmilch

Muttermilch unterscheidet sich in ihrer Zusammensetzung stark von der Kuhmilch. Sie besitzt einen niedrigeren Eiweißgehalt, aber weist dafür eine bessere Verdaulichkeit und Verfügbarkeit derer auf. Sie besitzt zudem eine andere Fettzusammensetzung: Muttermilch enthält hoch ungesättigte Fette, die für die Gehirnentwicklung des Säuglings von entscheidender Bedeutung sind.

Wird dem Säugling statt Muttermilch Kuhmilch verabreicht, steigt dadurch das Risko für Allergien. Aufgrund des höheren Proteingehaltes der Kuhmilch kommt es zudem zu einem Überschuss im Säugling, der über die Niere eliminiert werden muss. Dies belastet das Organ  stark. Zudem kommt es zu einem Mangel an den hoch ungesättigten Fetten, die in der Muttermilch enthalten sind und in der Kuhmilch fehlen. Dies kann sich negativ auf die Entwicklung des zentralen Nervensystems auswirken.

Wann zahlen die Krankenkassen eine Milchpumpe ? 

Wer als Mutter in den ersten ersten Lebensphase bereits wieder arbeiten möchte, aber weiterhin
Muttermilch geben will, kann auf das bewährte Abpumpen zurückgreifen. Milchpumpen können entweder gekauft oder in der Apotheke ausgeliehen werden. Je nach Modell kostet die Ausleihe zwischen 1,70 € und 4 € am Tag. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine verschreibungsfähige (elektrische) Leihpumpe nur, wenn eine entsprechende medizinische Indikation vorliegt.

Das Rezept dazu stellt ein Gynäkologe aus. Im Rezepttext sollten folgende Formulierungen auftauchen:

"Elektrische vollautomatische Kolbenmilchpumpe (leihweise) mit (Doppel)Pumpset als Zubehör"


verschreibungsfähige Diagnosen für die Mutter:

- verminderte Milchbildung der Mutter

- vorübergehende Antibiotika-Behandlung der Mutter

- schmerzhaft empfindliche Brustwarzen, Wundrisse oder Entzündungen

 

verschreibungsfähige Diagnosen für den Säugling:

- Frühgeburt

- Trinkschwäche beim Säugling

- vor oder nach der Geburt festgestellte organische Erkrankungen


 

 

 

 
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Startseite arrow Gesundheit arrow Kinder arrow Muttermilch - das denkbar Beste für's Kind  10:09    23.11.2017