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Mundgeruch – Die große Angst vor dem kleinen Mief

ImageWer ein Zwiebelbrötchen, einen Döner oder Knoblauch gegessen hat, kennt eine der Folgen: Mundgeruch. Ist dieser nur ein vorübergehender Begleiter und nur auf das Essen zurückzuführen, stellt er meist kein Problem dar. Doch viele Menschen leiden darunter, dass sie ständig aus dem Mund riechen.


Peinlich aber keineswegs selten

In der Fachsprache „Halitosis“ genannt, wird dieses Phänomen sehr selten thematisiert, da es den Betroffenen meist peinlich ist, darüber zu sprechen. Dabei klagt etwa ein Drittel der Bevölkerung über gelegentlichen Mundgeruch, rund fünf Prozent leiden dauerhaft darunter. Nicht selten schweigen die Mitmenschen aus Höflichkeit und um keine peinliche Situation für den Betroffenen herbeizuführen. Doch viele Patienten sind sich gar nicht bewusst, dass sie unter Mundgeruch leiden. Da das Umfeld nichts sagt, werden sie auch von keinem darauf hingewiesen und werden so von einer gezielten Behandlung abgehalten.

Hilfe verspricht da ein erster Selbsttest, in dem man auch ohne Fremde Hilfe herausfinden kann, ob man betroffen ist. Eine Möglichkeit ist, in die eigene Hand zu atmen und an dieser dann zu riechen. In den meisten Fällen richt man hier allerdings nichts Abstoßendes. Eine andere Möglichkeit verspricht da schon mehr Auskunft. So sollte man mit einem Wattestäbchen oder einem Teelöffel Belag vom hinteren Zungenrücken entnehmen. Diese Probe lässt man dann etwa eine halbe Minute trocknen und riecht dann selbst daran. So lässt sich in einem ersten Schritt ermitteln, ob man selbst unter Mundgeruch leidet.

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Allerdings ist es auch ratsam, eine Person des Vertrauens oder den Zahnarzt zu befragen, ob und in welchem Maß die ausgeatmete Luft als unangenehm empfunden wird. Ein Zahnarzt hat weitere Möglichkeiten, den Geruch des Mundes zu bestimmen. In einigen Kliniken werden dafür spezielle Geräte, so genannte Sulfidmonitore eingesetzt, die den Anteil von flüchtigen Schwefelverbindungen in der Atemluft messen. Mit den Ergebnissen kann der Zahnarzt dann Auskunft darüber geben, ob eine bakterielle Belastung besteht und wie ausgeprägt sie ist. Ist das Ergebnis positiv, wird er die Füllungen, Kronen und das Zahnfleisch kontrollieren und gegebenenfalls eine Behandlung einleiten.


Der Mundbereich ist fast immer die Ursache


Früher hatte man noch meist den Magen verantwortlich dafür gemacht, wenn ein Mensch schlechte Ausdünstungen hatte. Nicht selten mussten die Patienten den recht unangenehmen Weg über eine Magenspiegelung gehen, um die Ursachen heraus zu finden. Heute allerdings weiß man, dass die Ursache für Mundgeruch in 90 Prozent der Fällen im Mund liegt. Der Hauptgrund ist meistens mangelnde Hygiene, sodass sich Bakterien, die sich im Mund- und Rachenraum befinden, gut vermehren können. Ihre Zersetzungsprodukte – flüchtige Schwefelverbindungen und Fettsäuren – sorgen für den strengen, faulig-ranzigen Geruch.


Welche Fachärzte können weiterhelfen ?

Ist der Mundhöhlenbereich ausgeschlossen als Ursache, ist es manchmal ratsam, verschiedene Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen aufzusuchen. Wird der Zahnarzt nicht fündig auf der Suche nach den Ursachen, führt der nächste Weg zu einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt. Dieser kann dann Auskunft über den Zustand der Nasennebenhöhlen und des Rachens geben. Liegen gleichzeitig Magen-Darm-Beschwerden vor, wird ein Internist hinzugezogen. Beim Internisten können auch krankhafte Prozesse der Atemwege und der Nieren und/oder ableitenden Harnwege abgeklärt werden.

 

 
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