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Mobbing - Wie hilft die Krankenkasse ?

ImageMobbingopfer, die wegen Arbeitsunfähigkeit krankgeschrieben sind, erhalten wie alle anderen Kranken das gesetzliche Krankengeld. Ab der siebten Woche der Krankschreibung zahlt die Krankenkasse weiter. Aber die Kassen bieten auch Unterstützung und Beratung für Betroffene.

 

 

 

Finanzielle Absicherung: Das gesetzliche Krankengeld

Das Krankengeld, was nach den 6 Wochen Lohnfortzahlungsfrist von den Kassen gezahlt wird, beträgt 70 % des Bruttoentgeltes, aber höchstens 90 % des bisherigen Nettoarbeitsentgeltes. Von diesen Beträgen sind noch die Beiträge zur Rentenversicherung (9,75 %), Arbeitslosenversicherung (3,25 %) und Pflegeversicherung (0,8 %) vom Versicherten zu tragen.


Für Mobbingopfer oft schwierig: Verdienstbescheinigung entscheidend für Höhe des Krankengeldes

Bemessungsgrundlage ist immer die letzte Lohn-/Gehaltsabrechnung vor dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Es kommt vor, dass mobbende Arbeitgeber die Verdienstbescheinigungen absichtlich zu niedrig ausstellen, um dem gemobbten finanzielle Nachteile zu verschaffen. Hier ist notfalls ein eigener Nachweis des Geschädigten mittels Verdienstbescheinigung zu erbringen und Widerspruch auf rechtlichem Wege einzuleiten.

Maximal besteht ein Anspruch auf Krankengeld für 78 Wochen (546 Tage) innerhalb von 3 Jahren, gerechnet vom Beginn der erstmaligen Arbeitsunfähigkeit an (§ 48 Abs. 1 SGB V).

 

Diagnose Z56: Krankenkassen und Rentenversicherung bieten rechtliche Unterstützung

Die Krankenkassen und die Deutsche Rentenversicherung gehen inzwischen immer öfter rechtlich gegen mobbende Unternehmen vor. Erhalten die Krankenkassen vom Arzt die Diagnose “Z 56 - Mobbingsyndrom” mitgeteilt, informieren diese die für Arbeitsschutz zuständigen Stellen der Unfallversicherungsträger. Bei begründetem Verdacht werden Maßnahmen wie Abmahnungen, Bußgelder oder Schadenersatzforderungen gegen den Arbeitgeber eingeleitet.

Der Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MDK) wird desöfteren auch auf Drängen von Arbeitgebern hinzugezogen, um eine Stellungnahme zum Gesundheitszustand des Mobbingbetroffenen abzugeben. Rechtliche Grundlage für eine erfolgreiche Schadenersatzforderung kann nur ein rechtskräftiges Urteil sein, in dem dem Arbeitgeber Mobbing nachgewiesen werden konnte.

Viele Krankenkassen engagieren sich verstärkt im Aufklärungs- und Präventionsberiech gegen Mobbing.


Linktip: Mobbingratgeber der BARMER

           Broschüre "Vorsicht Mobbing!" der BKK Vital



Quellen: Adam-Stiftung, Mobbing-Gegner.de,

 

 
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