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Leukämie (Blutkrebs)

ImageJährlich erkranken in Deutschland mehr als 10.000 Menschen an einer Leukämie. Sie tritt sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern auf. Blutkrebs ist die am häufigsten bei Kindern auftretende Krebsart – die Überlebensrate konnte in den letzten Jahrzehnten jedoch stark gesteigert werden.
Blutkrebs oder auch Leukämie ist eine Krebserkrankung der weißen Blutzellen, den sogenannten Leukozyten. Ihre Symptome sind unter anderem ständige Müdigkeit, Blässe, Blutungsneigung und eine gestiegene Infektanfälligkeit.

Wie wird Leukämie festgestellt

Bei einer Leukämie kommt es zu einer überproportionalen Vermehrung unreifer und nicht funktionsfähiger Leukozytenarten im Knochenmark. Die Blutbildung wird dadurch gestört, die Folge ist ein Mangel von Blutzellen. Diagnostiziert wird Blutkrebs durch eine Blutuntersuchung. Bei dem Blutbild werden die verschiedenen Blutzellbestandteile dargestellt und unter dem Mikroskop untersucht. Schließlich werden die Blutzellen gezählt. Ein Differenzialblutbild stellt die verschiedenen Anteile der Arten sowie Reifungsstadien der weißen und roten Blutkörperchen dar. Es gibt verschiedene Blut- und Differenzialblutbilder, die für die verschiedenen Formen von Leukämie typisch sind. Die genaue Typisierung erfolgt durch eine Knochenmarkbiopsie. Dabei wird durch eine Punktion eine Probe Knochenmark aus dem Beckenkamm entnommen. Bei einer Leukämie finden sich eine hohe Anzahl von Blasten, also unreifer Zellen.Wenn die Anzahl der weißen und roten Blutkörperchen sowie der Blutplättchen normal ist, dann ist eine Leukämie mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen. Behandelt werden Leukämien vor allem mit Knochenmarkstransplantationen und Chemotherapien.

Ursachen

Obwohl die Ursachen für Blutkrebs noch nicht vollständig geklärt sind, gibt es einige Risikofaktoren, die ein Entstehen begünstigen. Hierzu zählen unter anderem Chemikalien wie Zytostatika und Benzol, verschiedene Defekte im Immunsystem sowie auch gewisse genetische Faktoren. Das sogenannte Philadelphia-Chromosom wird besonders häufig im Zusammenhang mit der chronisch myeloischen Leukämie (CML) gefunden.   Das Philadelphia-Chromosom ist ein fehlerhaftes Chromosom, das durch einen Austausch von genetischem Material zwischen verschiedenen Chromosomen entsteht.

Autor: Tobias Röver
 

 
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