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Leukämie bei Kindern

Image700 Kinder erkranken jedes Jahr in Deutschland an Leukämie. In der Behandlung sind in den letzten Jahren jedoch deutliche Fortschritte gemacht wurden - vor allem bei der lymphatischen Leukämie (ALL), der häufigeren Form dieser Erkrankung. Die Heilungschancen liegen hier bei 80 Prozent.

 

Symptome

Die Krankheit ist jedoch nicht leicht zu erkennen. Sie verursacht zunächst keinerlei Symptome. Die Kinder merken von der Krankheit nichts. Es entstehen auch keine Knoten oder Ähnliches. Auffällig sind nur die Folgen der gestörten Blutbildung. Da zu wenig rote Blutkörperchen produziert werden, werden erkrankte Kinder blass. Außerdem bekommen sie schneller blaue Flecke, da die Blutgerinnung gestört ist. Durch fehlende Abwehrzellen neigen sie zudem eher zu infektiösen Krankheiten. Diese Symptome treten jedoch erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Leukämie auf.

Lymphatische Leukämie

Eine lymphatischen Leukämie (ALL) wird mit einer Chemotherapie, also mit Medikamenten, die die Tumorzellen vernichten behandelt. Die Medikamente wirken jedoch nicht bei jedem Patienten und bei jedem Tumor gleich gut. In Deutschland ist die Therapie der Leukämie allerdings schon jetzt auch im internationalen Vergleich sehr erfolgreich. Inzwischen können etwa 70 Prozent der Kinder die ALL dauerhaft besiegen. Die Heilungschancen sind damit in den letzten 30 Jahren gigantisch gestiegen.

Myeloische Leukämie

Die Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML) ist weitaus schwieriger. Von ihr ist etwa jedes fünfte erkrankte Kind betroffen. Noch vor 30 Jahren verlief diese Krankheitsform fast immer tödlich. Studien zeigen jedoch, dass die Überlebenschancen seit den ersten Studien Ende der 70iger Jahre um fast 60 Prozent verbessert werden konnten.

Nachsorge

Auch bei Kindern ist möglich, dass die Leukämie zurückkehrt. Sogenannte Rezidive können auch noch zehn Jahre nach der Therapie auftreten. Das Risiko sinkt allerdings sinkt nach zwei bis drei Jahren jedoch beträchtlich. In den ersten zwei bis drei Jahren wird den Eltern empfohlen, sich immer in der behandelnden Klinik vorzustellen, wenn sie etwas Ungewöhnliches an ihrem Kind beobachten.. Die Kinder sind zum Beispiel anfälliger für Infektionen. Ungewiss ist zurzeit noch, ob die Chemotherapie langfristige Nebenwirkungen hat, die sich erst nach 30 oder mehr Jahren bemerkbar machen. Trotz der möglichen Risiken darf man aber nicht vergessen, dass eine ALL ohne Chemotherapie fast immer zum Tode führt.

 Autor: Tobias Röver

 

 
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