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Krebsvorsorge ist das A und O

KrebsvorsorgeterminKondome schützen zwar vor vielen Geschlechtskrankheiten - vor Gebärmutterhalskrebs jedoch nicht. Der Grund: Die Viren können auch über Hautstellen übertragen werden, die mit dem Kondom nicht abgedeckt sind. Da die Krankheit nicht erblich bedingt ist, und somit alle Frauen das gleiche Risiko haben zu erkranken, wird im Rahmen der Krebsvorsorge allen Frauen ab 20 der so genannte Pap-Abstrich angeboten. Diese Vorsorgeuntersuchung kann verändertes Gewebe nachweisen.

Vorsorgende Impfung

Seit Beginn diesen Jahres gibt es zusätzlich die Möglichkeit sich gegen zwei Typen des Virus, Typ 16 und 18 zu schützen. Diese Viren sind für 70 Prozent der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verantwortlich. Eine Impfung besteht aus drei Injektionen, die innerhalb eines Jahres durchgeführt werden. Eine Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr ist ideal, kann danach aber auch noch sinnvoll sein, sollte das Mädchen bis dahin mit den Viren noch nicht angesteckt sein. Die Kosten für die Impfung werden laut der Ständigen Impfkomission des Robert-Koch-Instituts (STIKO) für Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Viele Krankenkassen übernehmen die Impfung jedoch auch noch bis zum 26. Lebensjahr. Eine Nachfrage bei Krankenkasse lohnt daher.

Für das Restrisiko: Der HPV-Test

Da es jedoch weitere 16 Hochrisiko-Typen gibt, ist der Pap-Abstrich unbedingt weiterhin durchzuführen. Zusätzlich gibt es einen HPV-Test, der einzelne Virustypen genau nachweist. Der Test ist eine individuelle Gesundheitsleistunge (IgeL) und wird von der gesetzliche Krankenkasse nicht übernommen. Er kostet 63 Euro.
Der Test dient dazu, dass persönliche HPV-Risiko zu bestimmen. Er wird ähnlich wie der Pap-Abstrich durchgeführt. Dabei wird aus dem Gebärmutterhals eine Zellprobe entnommen und diese im Labor untersucht. Da die Viren, je nach Typ, ein unterschiedliches Risiko haben, Gebärmutterhalskrebs auszulösen, muss der genaue Virustyp bestimmt werden. Fällt das Testergebnis negativ aus, ist das Risiko einer Erkrankung mit  Gebärmutterhalskrebs sehr gering. Bleibt das Risiko jedoch in mehreren Tests positiv, steigt das Risiko einer Krebserkrankung.

 

 

 
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Startseite arrow Arzt und Patient arrow Krebs arrow Krebsvorsorge ist das A und O  00:22    18.11.2017