Darmkrebs – Früherkennung ist die beste Heilung
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Die Diagnose Darmkrebs ist erschütternd. Rund 71.000 Menschen erkranken pro Jahr an Darmkrebs, 29.000 Menschen sterben daran. Jeder siebzehnte erkrankt im Laufe seines Lebens an Darmkrebs. Die Erkrankung ist damit die häufigste Krebsform in Deutschland.Die Zahl ist erschreckend. Doch es gibt eine Beruhigung: Darmkrebs kann in den meisten Fällen ganz verhindert oder zumindest geheilt werden. Dies gelingt jedoch nur, wenn er frühzeitig erkannt wird.
Ursachen von Darmkrebs
Darmkrebs wächst oft jahrelang im Darm. Er wird dabei größer und größer, verursacht jedoch keinerlei Symptome. Erste Anzeichen sind leichte Magenbeschwerden wie häufige Verstopfung, Krämpfe oder wiederkehrender Durchfall. Häufig werden diese Symptome jedoch nicht mit Darmkrebs in Verbindung gebracht. Sind die auffälligen Darmkrebssymptome da, ist es für eine komplette Heilung meist zu spät.
Es gibt drei große Risikofaktoren für Darmkrebs: Alter, erbliche Vorbelastung und ein ungesunder Ernährungsstil. Erbliche Vorbelastung: Das Thema Darmkrebs betrifft die ganze Familie. Werden bei einem Familienmitglied Darmpolypen (gutartiges Anfangsstadium) oder ein bösartiger Tumor gefunden, erhöht sich auch für andere Familienmitglieder das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. So ist jede dritte Darmkrebserkrankung familiär vorbelastet. Alter: Mit zunehmenden Alter wird der Organismus anfälliger für genetische Zelldefekte, die von den körpereigenen Reparatursystemen nicht mehr ohne weiteres behoben werden. Dadurch können entartet Zellen überleben und sich vermehren. Lebensstil: Eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise kann das Darmkrebsrisiko ebenfalls senken. So sollte man auf eine ausgewogene Ernä aus wenig tierischem Fett und viel Obst und Gemüse achten. Ü Bewegungsmangel, Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Darmkrebsrisiko. Sport hingegen stärkt das Immunsystem und kann so Darmkrebs verhindern.
Autor: Julia Rauschenbach
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