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Krankentransporte - Pflichtleistung in vielen Fällen

Krankentransporte werden nicht in jedem Fall von der Kasse bezahlt
Foto: W. Broemme / pixelio.de
Krankentransporte gehören genau so zur medizinischen Versorgung wie die eigentlichen Behandlungen und sind eine wichtige Kassenleistung.Wann wird eine Fahrt bezahlt und in welchen Fällen nicht ?

Unfall- und Notfallpatienten, Schwer- und Schwerstkranke, Schwangere in den Geburtswehen oder Gehbehinderte – sie alle sind dringend auf medizinische Fachtransporte angewiesen.

Die Kostenübernahme von Krankentransporten im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung ist im § 60 des SGB V genau geregelt. Die Fahrten müssen zum einen grundsätzlich immer im Zusammenhang mit einer notwendigen medizinischen Behandlung stattfinden. Des weiteren muss eine ärztlich nachgewiesene Einschränkung der Bewegungsfähigkeit des Patienten durch eine entsprechende Diagnose vorliegen. Das betrifft also Notfälle, Hin- und Rücktransporte vom Wohnort in Kliniken und Behandlungszentren z.B. für OP's, vor- und nachstationäre Behandlungen bzw. Reha sowie ärztlich angeordnete Klinikverlegungen.    

 

Transporte zu ambulanten Behandlungen

In der Regel werden Fahrtkosten nur bei stationären Aufenthalten übernommen. Es gibt jedoch Ausnahmen. Wenn mit einem ambulanten chirurgischen Eingriff eine stationärer Krankenhausaufenthalt vermieden werden kann, übernimmt die Kasse ebenfalls den Transport.

TransportscheinFür bestimmte ambulante Behandlungen kann die Krankenkasse auf Antrag eine gewisse Zahl von Transporten genehmigen. Das ist zum Beispiel bei Krebskranken der Fall, die zur Strahlenbehandlung oder Chemotherapie fahren oder bei Diabetikern, die eine Dialysebehandlung erhalten. Ebenfalls genehmigt werden Transporte zu ambulanten Behandlungen bei Vorliegen einer schweren Behinderung oder bei Pflegefällen.
 


Zuzahlung ist immer zu leisten


Unabhängig von der Erstattung der Fahrtkosten müssen die Patienten in jedem Fall für jede Fahrt die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung leisten. Diese beträgt mindestens fünf Euro pro Fahrt und ist auf maximal zehn Euro pro Transport begrenzt.


Transporte im Ausland sind ausgeschlossen


Liegt im keine medizinische Notwendigkeit für einen Transport vor, sondern nur der eigene Wunsch des Patienten auf einen Transport, muss der Patient diesen in der Regel selbst tragen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn eine Verlegung in eine andere Klinik verlangt, ohne dass dafür eine ärztliche Indikation vorliegt.  

Grundsätzlich ausgenommen von der Kostenübernahme sind alle medizinischen Transporte im Ausland. Das gilt nicht nur für Krankheit bei Privatreisen, sondern auch für Unfälle. Deshalb ist bei Auslandsaufenthalten der Abschluss einer Auslandsreise-KV dringend anzuraten.


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