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Die Pressemitteilungen der Techniker Krankenkasse

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20.11.2015: ... zur Krebsmedizin - wird diese bald unbezahlbar?

Jedes zweite Medikament, das neu auf den Markt kommt, wird gegen Krebs eingesetzt. Dies führt zu immensen Kosten für die Krankenkassen.

Am kommenden Freitag diskutieren der Arzt und SPD-Gesundheitsexperte Professor Karl Lauterbach sowie Professor Michael Bamberg, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Tübingen beim Forum Gesundheit zum Thema "Krebsmedizin - bald unbezahlbar?"

Herr Vogt, Professor Lauterbach sieht Gesundheitspolitik und Krankenkassen in seinem neuen Buch im "Würgegriff der Krebsindustrie". Hat er Recht?

Solche Schlagworte lenken den Blick auf ein durchaus vorhandenes Problem, sagen aber für sich allein nur wenig aus. Mit dem TK-Innovationsreport zeigen wir differenziert, inwieweit neue Arzneimittel tatsächlich einen Fortschritt im Versorgungsalltag darstellen. Dabei fällt in der Tat auf, dass die Hälfte der neu auf den Markt kommender Wirkstoffe zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt wird.

Was kann man daraus schließen?

Daraus kann man schließen, dass die Entscheidung, in welchen Indikationsbereichen geforscht wird, nicht nur von medizinischen, sondern auch von kaufmännischen Erwägungen bestimmt wird.

Es ist zweifellos wichtig, in der Onkologie zu forschen. Es ist aber auch so, dass die oftmals immens hohen Kosten für solche Mittel bei manchmal nur sehr geringem zusätzlichen Nutzen in der Öffentlichkeit nur sehr zurückhaltend diskutiert oder gar kritisiert werden, da für Patienten mit Krebserkrankungen alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden sollen. Das nutzt die Pharmaindustrie gezielt aus.

Was können die Krankenkassen tun, um sich aus dem "Würgegriff" zu befreien?

Zunächst einmal für Transparenz sorgen, wie wir es zusammen mit der Universität Bremen mit dem Innovationsreport tun. Mit diesem Wissen gehen wir dann auf Ärzte zu, um ihre Arzneimittelverordnungen im positiven Sinne zu beeinflussen.

Ein individueller Verordnungsreport zu neuen Arzneimitteln spiegelt dem Arzt sein Verordnungsverhalten im Hinblick auf den Zusatznutzen der Medikamente wider. Wir möchten aber das Thema auch öffentlich diskutieren, dazu dienen Veranstaltungen wie das Forum Gesundheit.

Professor Lauterbach kritisiert eine "Zweiklassenmedizin" in der Krebsbehandlung, weil Privatpatienten einen besseren Zugang zu Spezialisten hätten. Werden Kassenpatienten tatsächlich benachteiligt?

Nein. Professor Lauterbachs Einschätzung deckt sich nicht mit der Versorgungsrealität in Baden-Württemberg. In unserem "TK-Netzwerk Spitzenmedizin" finden sich etliche Krebstherapien, die von Spezialisten durchgeführt werden und allen GKV-Versicherten offenstehen.

Ein Beispiel dafür ist die Schwerionentherapie, die am Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum (HIT) zum Einsatz kommt. Diese Therapie steht stellvertretend für innovative Versorgungskonzepte in Baden-Württemberg im Bereich der Krebsmedizin. Die gesetzliche Krankenversicherung lässt Krebspatienten nicht im Stich.

 
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