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Krankenkassen-Leistungen bei Reha-Kuren

ImageKuren helfen Krankheiten vorzubeugen, Symptome zu lindern oder nach einer Krankheit schneller wieder in ein normales Leben zurückzufinden. Kurz: Sie helfen bei der Erhaltung der Gesundheit. Finanziert werden Kuren durch Krankenkassen und anderen Sozialversicherungsträgern. Es gilt das Prinzip der Nachrangigkeit: Krankenkassen übernehmen die Kosten nur, wenn andere Sozialversicherungsträger diese Leistung nicht erbringen.


Rehabilitations- und Vorsorgekuren

Hierbei wird unterschieden zwischen medizinischen Vorsorgekuren und Rehabilitationskuren. Wenn eine Rehabilitationsmaßnahme notwendig ist, einer drohenden Behinderung vorbeugt, bzw. diese nach ihrem Eintritt beseitigt, bessert oder einer Verschlimmerung vorbeugt, werden die Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die erforderlichen Maßnahmen können durch die Krankenkasse auch in Form einer ambulanten Rehabilitationskur in Wohnortnähe erbracht werden, wenn eine ambulante Krankenbehandlung nicht ausreicht. Die Dauer einer ambulanten Reha-Maßnahme sollte nicht länger als 20 Tage betragen.

Die Leistungen der ambulanten Reha-Kur bestehen aus der ärztlichen Behandlung im Rahmen vertragsärztlicher Versorgung und den verordneten Heilmitteln. Je nach Satzung der Krankenkasse ist ein Zuschuss von acht Euro täglich vorgesehen, zusätzlich zu anderen Kosten wie Unterkunft, Verpflegung oder Kurtaxe.



Stationäre Reha

Wenn die Leistungen einer ambulanten Reha-Kur nicht ausreichen, werden die Kosten für eine stationäre Reha mit Unterkunft und Verpflegung in einer Reha-Einrichtung, durch die Krankenkasse übernommen. Nach pflichtgemäßem Ermessen bestimmt die Krankenkasse die Art, Umfang, Beginn und Durchführung der Maßnahme, inklusive der Rehabilitationsreinrichtung. Diese Kurart wird für maximal drei Wochen bewilligt, es sei denn, bestimmte medizinische Gründe machen eine Verlängerung erforderlich. Versicherte über 18 Jahren leisten für beide Kurarten eine tägliche Zuzahlung von zehn Euro. Die Wiederholung einer Maßnahme ist frühestens nach vier Jahren möglich.



Vorsorgekuren

Einen Anspruch auf medizinische Präventionsleistungen haben Versicherte in verschiedenen Fällen. Hierunter zählen: Eine Pflegebedürftigkeit ist zu vermeiden, Krankheiten ist vorzubeugen bzw. deren Verschlimmerung zu vermeiden. Weiterhin besteht ein Anspruch, wenn einer Gefährdung der gesundheitlichen Entwicklung eines Kindes entgegen gewirkt werden soll und eine Schwächung der Gesundheit, die in absehbarer Zeit voraussichtlich zu einer Krankheit führen würde, beseitigt werden soll.

Ambulante Vorsorgeleistungen werden meist am Wohnort geleistet. Hier zahlen die Krankenkassen neben den Kosten für die ärztliche Behandlung auch die Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln.

Wenn die ambulanten Vorsorgeleistungen nicht ausreichen, ist eine ambulante Vorsorgekur an einem Kurort möglich. Die Krankenkasse übernimmt Kosten für Badearzt und verordnete Anwendungen. Je nach Satzung der Krankenkasse ist zu den übrigen anfallenden Kosten auch ein Zuschuss von bis zu 13 Euro am Tag möglich. Erst wenn die ambulanten Leistungen und die Vorsorgekur nicht ausreichen, kann die Krankenkasse die Kosten für eine Behandlung Unterkunft und Verpflegung übernehmen. Eine Vorsorgekur kann nach frühestens drei Jahren wiederholt werden.

 

 

 
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