Startseite
Gesundheit
Arzt und Patient
Medikamente und Co
Gesetzlich versichert
Privat versichert
Service
Webmastertools
Feedback
Impressum
Sitemap
Suche

Vorgestellt
News:    
AktuellGesundheitArzt + PatientMedikamenteGKVPKVLeserfragen

Klassische Naturheilverfahren - Die fünf Säulen des Pfarrer Kneipp

Das Behandlungsprinzip besteht im Wechsel von Kalt- und Warmreizen. Bei der Behandlung werden Akuteffekte, sie treten unmittelbar nach der Anwendung ein, und Langzeiteffekte, die sich nach regelmäßiger Anwendung ergeben, unterschieden. Der Kältereiz führt kurzfristig zu folgenden Effekten: Auskühlung im Behandlungsbereich, Fiebersenkung, antientzündliche Wirkung, Aktivierung immunologischer Reaktionen in der Haut Schmerzlinderung, lokale und reflektorische Gefäßverengung mit anschließender Mehrdurchblutung, Aktivierung verschiedener Drüsensysteme (z.B. Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol), Blutdruckanstieg und Abnahme der Pulsfrequenz, Stimulation der Atmung, Anstieg der Muskelspannung – später Muskelentspannung, allgemeine Erfrischung – später wohlige Entspannung, Wärmegefühl, Schlafförderung.

Kurzfristige Wärmebehandlungen fördern die Durchblutung, führen zu reflektorischer Muskelentspannung, zu Blutdrucksenkung, zur Aktivierung des Stoffwechsels verbunden mit einer besseren Durchblutung der Schleimhäute. Außerdem bietet sie vielfältige Möglichkeiten zur Schmerztherapie.

Langfristig beeinflussen beide Reize verschiedene vegetative Regelvorgänge im Organismus, z.B. werden die Herzfunktion und die Durchblutung verbessert, der Blutdruck wird normalisiert, schmerzlindernde und entkrampfende Effekte stellen sich ein, die körpereigene Abwehr wird gestärkt, eine allgemeine Kräftigung tritt ein, die Atmung wird erleichtert und der Schutz vor Infektionen gestärkt.

Die Hydrotherapie kann in verschiedenen Formen durchgeführt werden: als Guss, Bad oder Wickel. Zu den bekanntesten Anwendungen gehören die kneippschen Güsse, die zur allgemeinen Stärkung des Organismus beitragen. Einige Regeln müssen beachtet werden: 

  • Beginn des Kältereizes an der Körperperipherie, d.h. von den Händen und Füßen hin zur Körpermitte
  • Beginn der Behandlung immer auf der rechten Seite
  • Ein Oberguss des Rumpfes behandelt immer zuerst die Brust (weniger kälteempfindlich) und dann den R&uuml
  • Das Wasser muss bei den Güssen einen so genannten „Kneippschen Mantel“ um den Körper bilden, d.h. einen nicht abreißenden Film, der möglichst drucklos über die Körperoberfläche abfließt

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit sind Wickel, die vor allem bei akuten Leiden eingesetzt werden. Beispiele sind:

  • Kalter Halswickel bei Mandelentzündungen
  • Kalter Wadenwickel bei Fieber
  • Kalter Oberkörperwickel oder feuchte Socken bei Schlafstörungen
  • Warmer Brustwickel bei Bronchitis
  • Warmer Leibwickel bei Verdauungsstörungen oder verschiedenen schmerzhaften Bauchbeschwerden

Die Hydrotherapie wird von vielen Kurzentren in Deutschland angeboten. Wer bereits Erfahrungen damit besitzt, kann viele Anwendungen auch im heimatlichen Badezimmer durchführen.


 

 
Partner

Gesundheit wird Ihnen präsentiert von:

 

Kasse der Woche
Integr. Versorgung
3284 Verträge. Optimierte Behandlung durch integrierte Versorgung
Anzeigen
Startseite arrow Gesundheit arrow Naturheilkunde arrow Klassische Naturheilverfahren - Die fünf Säulen des Pfarrer Kneipp  04:06    26.05.2012