Was tun bei Verdacht auf eine ansteckende Kinderkrankheit ?
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Oftmals beginnt eine Infektionskrankheit wie eine harmlose Erkä und ist daher erst nach ein paar Tagen als solche zu erkennen, wenn die typischen Symptome wie z.B. juckender Ausschlag ( Masern, Scharlach, Windpocken ), geschwollene Wangen (Mumps) oder anschwellende Lymphknoten ( Röteln ) hinzukommen.
Bei Verdacht auf eine ansteckende Kinderkrankheit sollte vor dem Arztbesuch die Arztpraxis von dem Verdacht unterrichtet werden, um weitere Ansteckungen im Wartezimmer zu vermeiden. Ebenfalls benachrichtigt werden sollte die Schule bzw. die Kintertagesstätte des Kindes. Vorsorglich ist für Bettruhe und Isolation des Kindes zu sorgen.
Eine normale und wichtige Reaktion des Kindes auf eine Infektion ist eine erhöhte Körpertemperatur. Ärzte sprechen ab einer Temperatur von 38,5 Grad Celsius von Fieber. Fieber aktiviert Stoffwechselprozesse und die Abwehrmechanismen. Bei Babys und Kindern können die Temperaturen sehr schnell auf sehr hohe Werte ansteigen. Obwohl diese Temperaturerhöhung eine wichtige und für die Heilung notwendige Reaktion des Körpers ist, können zu hohe Temperaturen über 39 Grad den kindlichen Organismus stark belasten. Je nach Allgemeinzustand kann das Fieber dann durch Medikamente oder andere Mittel (etwa Wadenwickel) gesenkt werden. Generell gilt, dass bei Fieber möglichst viel zu trinken gegeben werden sollte.
Bei Symptomen wie anhaltendem hohen Fieber, Ohren- bzw. Kopfschmerzen Atemnot, Hals- und Nackenschmerzen, Überempfindlichkeit der Augen sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
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