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Integrierte Versorgung: Umsetzung in der Praxis

ImageIntegrierte Versorgung ist ein Schlagwort, das dieses Jahr im Zuge der Gesundheitsreform wieder aktuell geworden ist. Medizinische Bereiche und Behandlungsabläufe sollen besser verknüpft werden, um Kosten zu senken und den Behandlungserfolg zu optimieren. Seit in Kraft treten der Gesundheitsreform 2007 sind auch gesetzliche Krankenkassen dazu verpflichtet ihren Patienten Bonifikationen, für die Teilnahme an einer solchen Behandlung zu gewährleisten.

Konkrete Erkrankungsbilder

Diese Behandlungsform eignet sich nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums vor allem für Erkrankungen, die komplexe Behandlungsprozesse erforderlich machen. Hierzu zählen etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen oder auch Bandscheibenvorfälle. Weiterhin beliebt sind Operationen am Hüft- oder Kniegelenk.

Integrierte Versorgung auf regionaler Ebene

Besonders effektiv ist diese Form der Versorgung auf regionaler Ebene. Hier haben sich schon viele kleine medizinische Netzwerke gebildet, die durch enge Zusammenarbeit ihre Versorgungsleistung verbessern wollen. In Halle/Saale gibt es seit 2003 das Integra-Netzwerk, über das bereits die Financial Times Deutschland berichtete und dem das Gesundheitsministerium „Vorbildcharakter“ bescheinigt. Hier arbeiten 27 Ärzte, eine Poliklinik, ein Rehazentrum und ein Krankenhaus das Diakoniewerk in Halle, Hand in Hand. Die Beteiligten kommen ,nach 4-jährigem Bestehen der Kooperation, zu einem positiven Fazit ihrer Zusammenarbeit: Sowohl Patienten als auch das medizinische Personal würden von dem Konzept profitieren. Patienten müssten kürzere Liegezeiten in Kauf nehmen und das Krankenhaus hätte einen wirtschaftlichen Nutzen: "Während andere Häuser Betten abbauen, können wir mit Integra unser Kontingent stabil halten und die Betten schneller wieder belegen", sagt Jörg Langner, Kaufmännischer Vorstand des Diakoniewerks Halle.

Steigende Zahl abgeschlossener Verträge

Das die integrierte Versorgung bundesweit auf dem Vormarsch ist, lässt sich durch konkrete Zahlen belegen. Während das Gesundheitsministerium für Anfang 2006 etwa 2.200 Verträge zwischen Krankenkassen und Ärzten bzw. Krankenhäusern meldet, spricht die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt für 2007 bereits von über 4.000 Verträgen. Zudem würde laut Schmidt auch die Qualität der Verträge immer besser. Der aktuelle Gesundheitsreport des Finanzdienstleisters MLP bestätigt das allgemeine Interesse der Bevölkerung. Für die Studie wurden 1.900 Bürger befragt – das Ergebnis: Immerhin 45% der Teilnehmer sind interessiert an den Tarifen für integrierte Versorgung

Autor: Tobias Röver 

 

 
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Startseite arrow Gesetzlich versichert arrow Integrierte Versorgung arrow Integrierte Versorgung: Umsetzung in der Praxis  10:42    20.03.2019