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Integrierte Versorgung: Innovation durch Vernetzung

ImageIntegrierte Versorgung bedeutet eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit im Gesundheitssektor. Die in Deutschland traditionelle Trennung zwischen ambulantem und stationärem Bereich wird dabei aufgehoben.

Niedergelassene Ärzte kooperieren bei der Behandlung ihrer Patienten mit stationären Einrichtungen und teilen sich ein gemeinsames Budget.
Zum vertraglichen Versorgungsumfang können alle Leistungserbringer im Heilprozeß gehören - von der Diagnosestellung über die Operation und dem damit verbundenen Klinikaufenthalt bis hin zur Rehabilitation bzw. Nachsorge.

Programme zur Integrierten Versorgung gibt es jeweils für ganz bestimmte Krankheitsbilder, deren Behandlungsabläufe optimiert werden.
Mit dem Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG), das seit 2004 in Kraft ist, wurde die Schaffung von Verträgen zur Integrierten Versorgung vorangetrieben. Bis zu ein Prozent der jährlichen ärztlichen Vergütungen (rund 220 Millionen Euro) und ein Prozent aus dem Krankenhaustopf (rund 460 Millionen Euro) werden speziell für die Integrierte Versorgung bereit gehalten.
Neu ist, dass Leistungserbringer und Krankenkassen auch ohne Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigungen Einzelverträge miteinander schließen können.
Ende 2004 gab es ca. 300 Integrationsverträge, zum Ende des 1. Quartals 2007 bestanden 3.500 IV-Verträge, die ein Vergütungsvolumen von fast 611 Mio. EUR abdeckten.

Eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Strategieentwicklung in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke zeigte, dass die iV-Programme zu einer signifikanten Steigerung der Patientenzufriedenheit und zu einer deutlichen Senkung der Behandlungskosten führen können. Patienten der Integrierten Versorgung waren mit allen Stufen ihres Behandlungsprozesses signifikant zufriedener und beurteilten auch die Entwicklung ihres Gesundheitszustands erheblich besser als vergleichbare Patienten der Regelversorgung. Gleichzeitig führte die Optimierung an den Schnittstellen des Behandlungsprozesses zu einer Kostensenkung von 10% pro Patient.
Die Vergleichsbefragung wurde unter Endoprothetik-Patienten in Münster durchgeführt. Der Einsatz künstlicher Knie- und Hüftgelenke gehört zu den häufigsten Behandlungen im Rahmen der Integrierten Versorgung.

 

 

 
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Startseite arrow Gesetzlich versichert arrow Integrierte Versorgung arrow Integrierte Versorgung: Innovation durch Vernetzung  10:00    20.03.2019