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Infektionskrankheiten: Ein vermeidbares Urlaubssouvenir

Reiseschutz Besonders bei Wetter-schwankungen, bei denen man am besten mit kurzer Shorts, Regenjacke und Pullover bewaffnet in den Tag startet, lockt das Reisebüro mit verführerischen Angeboten. Meer, Sonne, Traumstand – Wer will bei diesen Bildern nicht umgehend ins Flugzeug steigen? Doch aufgepasst: In manchen Urlaubszielen lauern nicht zu unterschätzende Krankheitserreger. Eine Reiseschutzimpfung ist somit immer zu empfehlen.


Vor allem in tropischen Ländern, aber auch am Mittelmeer lauern eine Vielzahl von unterschiedlichen Gesundheitsgefahren. Um den Urlaub in der Sonne unbeschwert genießen zu könne, empfiehlt sich somit nicht nur bei Fernreisen eine Reiseschutzimpfung. Diese werden, nachdem das Bundesversicherungsamt mit der Genehmigung dieser neuen Satzungsleistung den Weg freimachte, in den meisten Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Vor allem Innungs- und Betriebskrankenkassen, aber auch zunehmend große Ersatzkassen wie die Hanseatische oder die Techniker Krankenkassen übernehmen bei privaten Urlaubsreisen die Kosten für die notwendigen Reiseschutzimpfungen.

Viele Kassen erstatten die Schutzimpfung

Grundlage für die Erstattung bildet die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut in Verbindung mit den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes. Die Abrechnung der Schutzimpfung erfolgt dabei in aller Regel über Kostenerstattung. Da die Kassen jedoch unterschiedliche Impfungen übernehmen, lohnt es sich, sich im Vorfeld bei der jeweiligen Krankenkasse eingehend über eine mögliche Erstattung zu informieren. Genauere Informationen dazu finden Sie jedoch auch unter den einzelnen Kassenprofilen. Doch nicht nur die Regelung der Erstattung der Kosten ist im Vorfeld zu beachten, auch die Planung der Impfung selbst. Da sich der Impfschutz erst nach einer gewissen Zeit aufbaut, sollte man sich rechtzeitig um einen Termin beim Arzt kümmern. Gerade bei Fernreisen sollte man die Schritte für die notwendigen Impfungen rechtzeitig in die Wege leiten.

Urlaubsziel entscheidet über die Art der Impfung

Da die Art der notwendigen Impfungen davon abhängig ist, für welches Reiseziel sie sich entschieden haben, sollten sie sich zunächst eingehend informieren, welche Krankheiten dort weit verbreitet sind. Informieren sie sich dazu am besten bei ihrem Hausarzt, welcher auch die Impfung vornehmen soll. Vor allem Infektionskrankheiten wie Hepatitis, Malaria oder Typhus sind jedoch in vielen Teilen der Welt eine erst zu nehmende Gefahr. Doch auch innerhalb Europas lauern Gefahren. So ist beispielsweise eine Ansteckung von Diphtherie in Osteuropa oder im Mittelmeerraum mit Hepatitis möglich. Zu den wichtigsten Auslandsimpfungen, die für Reisende zu empfehlen ist, gehört die Impfung gegen Gelbsucht (sog. Hepatitis A und B). Diese infektiöse Leberentzündung beziehungsweise die zugrundeliegenden Krankheitserreger sind in Osteuropa und in beleibten Urlaubsländern wie in Ägypten oder der Türkei weit verbreitet. Lassen Sie bei der Gelegenheit auch ihre anderen Impfungen überprüfen, denn auch beim Wandern beispielsweise im Bayrischen Wald oder im Schwarzwald kann man sich durch Zeckenbisse mit Krankheitserregern anstecken.

Bevölkerung muss Umdenken

Das Thema Impfen steht auch im Mittelpunkt der diesjährigen Präventionsinititaive der KBV und der Kassenärztliche Vereinigung. Ziel dabei ist es, die Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu erhöhen und über den Nutzen von Impfungen aufzuklären. Denn die Gefahr, eine Infektionskrankheit als Urlaubssouvenir mit nach Hause zu bringen, ist größer, als viele Reisende annehmen. Oftmals ist es die Angst vor der Spritze oder ein Unterschätzen der Gefahren, was viele Reisende davon abhält sich ausreichend zu impfen. Doch vor allem bei gefährlichen, tropischen Erkrankungen gilt das Sprichtwort Vorsicht ist besser als Nachsicht.

 

 
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Startseite arrow Gesundheit arrow Prävention arrow Infektionskrankheiten: Ein vermeidbares Urlaubssouvenir  05:44    18.11.2017