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Impfungen und gesetzliche Krankenkassen

Impfungen schützen vor KrankheitenImpfungen gehören zu den anerkanntesten und wichtigsten Präventivmaßnahmen in der westlichen Medizin. Moderne Impfstoffe gelten meist als gut verträglich. In jedem Falle ist eine Entscheidung für oder gegen eine Impfung dem Patienten selbst überlassen.




Nicht alle Impfungen werden auch von den Kassen übernommen


Schutzimpfungen gehören in vielen Fällen zu den gesetzlich vorgeschriebenen Satzungsleistungen der Krankenkassen. Welche Schutzimpfung von den Kassen übernommen werden muss, legt der Gemeinsame Bundesausschuss der gesetzlichen Krankenkassen (G-BA) fest. Die Empfehlungsliste dafür wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut Berlin erstellt. Seit dem Jahr 2007 ist eine Kostenübernahme für die von der STIKO empfohlenen Impfungen gesetzlich festgeschrieben. Die Krankenkassen dürfen darüber hinaus weitere Schutzimpfungen im Rahmen freiwilliger Zusatzleistungen übernehmen.

Kostenlose Schutzimpfungen für Kinder und Jugendliche

    Diphtherie
    Haemophilus influenzae b-Infektionen
    Hepatitis B (HB)
    Humanen-Papillomvirus (HPV)
    Masern
    Meningokokken
    Mumps
    Keuchhusten
    Pneumokokken
    Polio (Kinderlähmung)
    Röteln
    Tetanus
    Windpocken

 

Übernahme von Schutzimpfungen für Erwachsene 

Bei Erwachsenen ist die Kostenübernahme für Schutzimpfungen von individuellen Voraussetzungen, Indikationen und Risiken abhängig. Impfungen gegen Diphterie werden beispielsweise nur bei einer fehlenden oder nicht vollständigen Grundimmunisierung übernommen. Impfungen gegen FSME erhalten Versicherte kostenfrei, die in Risikogebieten leben. Die Kosten für Reiseschutzimpfungen werden in der Regel nur für berufsbedingte Auslandsaufenthalte erstattet. Folgende Schutzimpfungen werden bei Erwachsenen bei Zutreffen der jeweiligen Bedingungen von den Kassen kostenfrei übernommen: 


Diphtherie: Grundimmunisierung fehlt komplett oder liegt mehr als 10 Jahre zurück

FSME: Patient lebt in ausgewiesenem Risikogebiet für Zeckenbiss-Infektion

Hepatitis A / B:
akute Indikation

Influenza (Virusgrippe): Ältere Patienten über 60 Jahren oder vorliegende Indikation

Masern: bei akuter Indikation

Meningokokken: bei akuter Indikation

Mumps:
bei akuter Indikation

Keuchhusten:
bei akuter Indikation

Pneumokokken-Infektionen:
bei akuter Indikation

Kinderlähmung:
bei akuter Indikation

Röteln:
Indikation bei seronegativen Frauen mit Kinderwunsch

Tetanus (Wundstarrkrampf)
: bei fehlender oder unvollständiger Grundimmunisierung, wenn die Grundimmunisierung länger als zehn Jahre zurückliegt

Windpocken:
bei akuter Indikation



Linktipp: Impf-Infoblatt des Bundesgesundheitsministeriums



 

 
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