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Im Interview: Ulrich Freese - Vorstandsvorsitzender der Knappschaft-Bahn-See

ImageSeit April 2007 ist die Knappschaft bundesweit für alle Versicherten geöffnet und konnte seitdem 300.000 neue Mitglieder gewinnen. Im Interview mit dem krankenkassenRATGEBER erläutert Vorstandsvorsitzender Ulrich Freese Gründe für diesen Erfolg und benennt weitere Vorteile für den Versicherten, der sich für die Knappschaft als Krankenkasse entscheidet.  


krankenkassenRATGEBER:
Die Knappschaft ist vor allem bei Arbeitgebern als Träger der Minijob-Sozialversicherung bekannt. Ist sie nun nach ihrer allgemeinen Öffnung in 2007 auch als eine ganz normale gesetzliche Krankenkasse zu betrachten oder unterscheidet sie sich noch wesentlich und strukturell von anderen ?

Ulrich Freese:
Die Minijob-Zentrale und die Knappschaft als Krankenkasse sind Bestandteile des Verbundträgers Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See. Die Knappschaft hat sich schon nach kurzer Zeit erfolgreich im Wettbewerb etabliert. Die stetigen Mitgliederzuwächse, die große Zufriedenheit unserer Kunden und das Ansehen in der Politik sprechen hier für sich. Rechtlich gesehen sind wir eine normale Krankenkasse, für unsere Kunden wollen wir natürlich eine besondere Krankenkasse, nämlich ihre Krankenkasse sein.    

krankenkassenRATGEBER: Die Ankündigung, nach der Einführung des Gesundheitsfonds eine Prämie ausschütten zu wollen, brachte der Knappschaft die verstärkte Aufmerksamkeit wechselwilliger Krankenversicherter. Können Sie zum jetzigen Zeitpunkt diese Prämienzahlung bestätigen ?

Ulrich Freese: Die Knappschaft hat stets eine seriöse und nachhaltige Finanzpolitik bewiesen. Dies belegt unser bis zur Einführung des Gesundheitsfonds über lange Zeit stabiler und günstiger Beitragssatz. Daher werden wir die abschließende Entscheidung über die Ausschüttung einer Prämie - wie alle bundesunmittelbaren Krankenkassen - im Einvernehmen mit dem Bundesversicherungsamt erst treffen, wenn im Laufe des Jahres die ersten Rechnungsergebnisse vorliegen und analysiert sind.

krankenkassenRATGEBER: Beim Kundenmonitor 2008 belegte die KBS als Krankenkasse einen hervorragenden 1. Platz. Worauf führen sie diesen Erfolg zurück?

Ulrich Freese: Die Knappschaft wirbt nicht nur mit der Aussage´“Eine Krankenkasse, die sich kümmert.“, sondern  alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leben dieses Versprechen in den tagtäglichen Kontakten mit unseren Kunden. Ferner ist unser umfassendes Leistungsspektrum mit vielfältigen individuellen Programmen für die verschiedenen Personengruppen innerhalb unseres Mitgliederkreises zusammen mit den stets weiter entwickelten Serviceangeboten der Schlüssel zum Erfolg.

krankenkassenRATGEBER: Unter den Bedingungen des Gesundheitsfonds schauen die Versicherten verstärkt auf Bonusprogramme und Wahltarife. Welche Tarife bzw. welche Programme der Knappschaft würden Sie besonders hervorheben wollen ?

Ulrich Freese: Unseren bewährten AktivBonus haben wir zum Jahresbeginn ein weiteres Mal ausgedehnt und optimiert, so dass unsere gesundheitsbewußten Kundinnen und Kunden in noch stärkerem Maße von ihren Bemühungen um die persönliche Fitness und ihr eigenes Wohlergehen profitieren. Ob Gesundheitskurs, Schutzimpfung oder Vorsorgeuntersuchung – jede Maßnahme ist bares Geld wert. Bei den Wahltarifen bietet die Knappschaft eine breite Palette interessanter Ergänzungen an: Neben dem Wahltarif Krankengeld, der im übrigen aktuell den 2. Rang beim „ÖkoTEST“ belegt hat, sind insbesondere die neuen Optionen zur Kostenerstattung zu nennen.


krankenkassenRATGEBER: Viele Krankenkassen bemühen sich im momentan sich verschärfenden Wettbewerb um ein eindeutigeres und unverwechselbares Profil. Wo möchte sich die Knappschaft in Zukunft positionieren?

Ulrich Freese: Dass die Knappschaft in den letzten beiden Jahren nahezu 300.000 Neukunden werben konnte, kommt nicht von ungefähr. Der Kundenmonitor Deutschland des Jahres 2008, eine unabhängige Erhebung über das gesamte Dienstleistungsspektrum hinweg, belegt, dass wir im Kassenvergleich ganz vorne mit mischen (Platz 4) und insbesondere bei der Kundentreue sogar den ersten Platz belegt haben. Das schafft eine ausgezeichnete Basis auch für die Zukunft.

Ungeachtet dessen wollen wir künftig noch mehr als Kasse, die sich kümmert, wahrgenommen werden. Dabei werden wir uns verstärkt als Versorger in den verschiedensten Lebensbereichen positionieren. Wir praktizieren ein Versorgungsmanagement seit Jahren erfolgreich in unseren Netzen mit integrierter Vollversorgung. Ein Versorgungsmanagement werden wir künftig auch bei bestimmten Erkrankungen und darüber hinaus im Rahmen unserer Beratung für Pflegebedürftige anbieten. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Kassentätigkeit ist das weite Feld der Prävention. Hier ist es uns gelungen, außerordentlich attraktive Angebote wie z. B. Mehrtageskompaktkurse zu entwickeln und anzubieten. Ein wichtiges Fundament des Erfolges wird auch in Zukunft der Service für unsere Kunden sein. So sind wir mit unserem Service-Center für unsere Kunden weit über die üblichen Öffnungszeiten hinaus erreichbar und stehen ihnen dort mit Rat und Tat zur Seite. Schließlich darf ich noch auf die Vorzüge unseres einzigartigen Verbundsystems verweisen - das ausgezeichnete medizinische Netz mit Krankenhäusern, Ärzten, Rehabilitationseinrichtungen und Sozialmedizinischem Dienst, die umfassende Kompetenz in Sachen Altersversorgung und die hohe Innovationsbereitschaft.

 

Das Interview führte Jörg Wunderlich

 
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