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Hunderte City-BKK-Versicherte wurden von einem Wechsel abgehalten

City BKK- Versicherte werden abgelehntSie sind überall in den Medien präsent und bereits Stiftung Warentest beobachtet die Probleme, die ehemalige City-BKK-Versicherte beim Krankenkassenwechsel haben. Mit fadenscheinigen Gründen werden vor allem chronisch Kranke und ältere Menschen von anderen Krankenkassen abgelehnt. Das Bundesversicherungsamt drohte bereits mit Konsequenzen für Kassenvorstände, die eine Verhinderung des Beitritts billigen.


Aufgrund der freien Kassenwahl, die gesetzlich verankert ist, können Versicherte zu jeder bundesweit geöffneten Kasse wechseln und müssen von dieser auch aufgenommen werden. Vor allem, wenn die Versorgung aufgrund einer Insolvenz der vorherigen Krankenkasse, nicht mehr gewährleistet werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Versicherten jung oder alt, krank oder gesund sind. Somit dürfte es bei einem Krankenkassenwechsel eigentlich keine Problem geben, doch Versicherte der City-BKK machen zurzeit eine ganz andere Erfahrung.

Da ihre Kasse, nach einer überraschenden Insolvenz, zum 1. Juli schließt, müssen die 168.000 Versicherten nun eine neue, für sie geeignete Krankenkassen finden. Doch zahlreiche Versicherte wurden bereits von anderen Krankenkassen abgewimmelt und von einem Wechsel abgehalten. Oft werden dazu falsche Argumente oder Aussagen getroffen, die die Versicherten verunsichern. Die Zahl der Beschwerden, welche bei der City BKK eingegangen sind, liegen bereits im dreistelligen Bereich.

BVA zieht Kassenvorstände zur Verantwortung

Aufgrund des skandalösen Verhaltens, hat sich nun das Bundesversicherungsamt eingeschaltet. Jeder eingehenden Beschwerde wird nachgegangen. Stellt sich nach eingehender Prüfung tatsächlich heraus, dass Versicherte systematisch mit Billigung des Vorstandes von einem Beitritt abgehalten werden, wird dieser nun von der Kassen-Aufsicht zur Verantwortung gezogen. Einzelne Kassenvorstände wurden von der Behörde bereits einbestellt. Den Versicherten wird geraten sich bei Ablehnung bei dem Vorstand der entsprechenden Kasse oder bei der BVA direkt zu beschweren.

Was ist beim Wechsel zu beachten?

Die City-BKK hat ihre Mitglieder schriftlich über die Insolvenz und die darauf folgende Schließung informiert. Dieses Schreiben ersetzt das Kündigungsschreiben und muss der neuen Kasse vorgelegt werden. Neben allgemeinen Angaben zur Person, wie Name, Adresse, Name der vorherigen Krankenkasse, Arbeitgeber und Bruttogehalt, müssen keine weiteren Bescheinigungen abgegeben werden. Bezieht man Arbeitslosengeld oder ist bereits in der Rente, muss dies ebenfalls angegeben werden.

 

 
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 04:46    20.10.2018