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Hilfe beim Borderline-Syndrom durch Therapie

ImageHat ein Mensch sehr große Probleme im zwischenmenschlichen Bereich, so kann eine Borderline-Störung vorliegen. Wichtigste Vorraussetzung einer Therapie ist die Diagnose. Die gute Nachricht: Eine Therapie ist möglich, auch wenn sich die häufig als sehr schwierig gestaltet.

 

 

Eines der Merkmale von Borderline ist, dass der Betroffene andere Menschen abwechselnd sehr positiv und sehr negativ erlebt. Diese Schwankung liegt nun auch häufig in der Beziehung des Patienten zu seinem Therapeuten vor. Der Betroffene wechselt zwischen Idealisierung und Herabsetzung des Psychologen. Unter anderem aus diesem Grund wechseln viele Borderline-Patienten häufig ihren Therapeuten.

Therapieziel: Den eigenen Umgang mit der Störung erlernen

Wie dann schließlich eine solche Therapie abläuft, hängt von der Persönlichkeit des Patienten, aber auch der des Therapeuten und dessen Methoden ab. Teilweise werden bei der Behandlung von Borderline-Störungen auch Medikamente eingesetzt. Wird eine Therapie begonnen, so kann zunächst das selbstschädigende Verhalten des Betroffenen untersucht werden. Gemeinsam mit dem Patienen erarbeitet der Therapeut, in welcher Situation der Betroffene sich selbst Schaden zugefügt hat. Betrachtet werden Verhalten, die die Lebensqualität beeinträchtigen: Verhaltensweisen wie Drogenmissbrauch oder finanzielle Probleme stehen in dieser Phase im Mittelpunkt der Behandlung der Borderline-Störung. Anschließend werden andere Handlungsmöglichkeiten zum Umgang mit schwierigen Situationen und Gefühlen entwickelt. Anhand von Übungen soll der Patient lernen, seine Gefühle kontrolliert einzusetzen. So wird etwa der Umgang mit Stress trainiert und gewisse Situationen durchgespielt, in denen der Betroffene bisher seine Gefühle nicht unter Kontrolle hatte.



Viele Borderline-Patienten sind traumatisiert

Auch erfolgt eine erste Annäherung an die traumatischen Erlebnisse. Häufig haben die Patienten schlimme Erlebnisse in ihrer Kindheit und Jugend gehabt, etwa ein Missbrauch durch einen nahestehenden Menschen. Diese Erfahrungen können nun gemeinsam aufgearbeitet werden, wobei es hier besonders wichtig ist, dass der Therapeut individuell auf den Patienten eingeht. Ein Ziel kann sein, dass der Betroffene versteht, dass dieses Ereignis der Vergangenheit angehört. So soll das Trauma häufig nicht wiederbelebt werden, sondern es ist wichtig zu lernen, wie der Betroffene mit diesem Ereignis umgehen kann. Wie schnell eine solche Therapie verläuft, kann nicht allgemein gesagt werden, da der Erfolg sehr abhängig ist vom Patienten und dem Therapeuten. Ist es allerdings gelungen, gemeinsam die Erlebnisse aufzuarbeiten und hat der Patient Fortschritte gemacht, was die Kontrolle seiner Gefühlt angeht, so soll das Erlernte dann im Alltag umgesetzt werden. Denn es ist wichtig, dass auch im alltäglichen Leben des Betroffenen er eine Selbstachtung gewinnt und lernt, seine Gefühle zu kontrollieren. Gleichzeitig soll er wieder lernen, eigene Ziele zu entwicklen und diese dann auch zu verfolgen.

Besondere Herausforderung: Borderline im Alter

Eine große Veränderung kann auch mit dem Alter kommen. Studien haben gezeigt, dass die Symptome einer Borderline-Erkrankung mit höherem Lebensalter deutlich abnehmen. Denn ab dem 30. Lebensjahr erreichen die Betroffenen eine größere Stabilität, sowohl in ihren Beziehungen, als auch im Beruf.

 

 

 
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