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Hilfe, mein Baby schläft nicht durch – Was Eltern tun können

Schlafprobleme bei Babys
Abb: Rike / pixelio.de
Ein guter Schlaf bei Babys und Kleinkindern ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden der gesamten Familie von entscheidender Bedeutung. Schlafprobleme lassen sich aber nicht immer verhindern und gehören entwicklungsbedingt sogar dazu. Was können Eltern tun ?




Jedes vierte Baby entwickelt im ersten Lebensjahr, genauer in der zweiten Hälfte der ersten zwölf Lebensmonate, Probleme beim Nachtschlaf und wacht öfter auf. Diese zusammen mit innerer Unruhe auftretenden Schlafstörungen sind zwar anstrengend, aber kein Grund für besondere Sorge. Denn in diesen Monaten lernen die Kinder laufen und machen schnelle Fortschritte bei der Eroberung der Umwelt. Diese erhöhte Aktivität muss im Nachtschlaf verarbeitet werden und wird vom noch jungen Gehirn „durchgespielt“, was zu Unruhezuständen führen kann. Manchmal machen die Kleinen regelrechte sprunghafte Entwicklungsschübe durch, was die Symptome noch einmal deutlicher werden lässt bis hin zu extremer Unausgeglichenheit.
Hat der kleine Organismus die Entwicklung vollzogen und die nächste Stufe erreicht, normalisiert sich meist auch das Schlafverhalten wieder.

Tagesrhythmus und Ernährung - wichtig für die Nacht

Der gewohnte Tagesablauf stellt ein rhythmisches Grundgerüst im Leben des Kleinkindes dar und sollte nicht unnötig angetastet werden. Zu langes morgendliches Schlafen verschiebt den Nachtschlaf unnötig nach hinten und sorgt damit genau so für Unruhe wie umgekehrt zu zeitiges Schlafenlegen. Vormittagsschlaf ist nach Möglichkeit zu vermeiden, auch wenn das Kind übermüdet sein sollte. Hat sich erst einmal ein schlechter Rhythmus eingeschlichen, ist der Teufelskreis perfekt.
Gewohnheiten wie „erlernter Hunger“ am Morgen können ein möglicher Grund für frühzeitiges Erwachen sein. Hat sich das Kind erst mal daran gewöhnt, sehr zeitig gestillt oder gefüttert zu werden, produziert sein Organismus Hungergefühle, obwohl er theoretisch noch länger ohne Nahrung auskommen könnte.

Umbrüche  und neue Lebenssituationen als Ursache für unruhigen Schlaf

Problematischer sind äußere Umbrüche in der Lebenssituation wie z.B. die Eingewöhnung in der Kindertagesstätte, Umzüge und Krankheiten oder der Antritt einer Arbeitsstelle der Mutter. Auf derartige Umwälzungen reagieren Babys öfter mit akuten Schlafproblemen. Hören die Störungen nach einem Monat noch nicht auf, sollte die mögliche Ursache kritisch überprüft werden. Eltern, die wieder ins Berufsleben einsteigen, sollten sich zu Anfang nicht überfordern und auf die innere Balance achten. Stresshormone gehen zwar nicht in die Muttermilch über, jedoch nehmen Babys sehr stark am Innenleben der Mutter teil, weil sie noch mit ihr symbiotisch verbunden sind.

Vielleicht lässt sich die Stundenzahl des Jobs reduzieren oder es besteht die Möglichkeit, das Kind in der Kita länger zu begleiten. Wenn sich die Länge des Mittagsschlafes durch den Besuch der Kindertagesstätte verändert hat, sollte hier angesetzt werden und die richtige Länge eingestellt werden. Nach einem Umzug könnten ungewohnte äußere Elemente wie Lichteinflüsse, Raumklima oder Heizungsluft eine Rolle bei den Schlafproblemen spielen. Diese technischen Faktoren sollten leicht zu verändern oder abzustellen sein.

Die lieben Zähne

Der Klassiker unter den kleinkindlichen Schlafstörungen sind die so genannten „Zahnnächte“.
Wachsende Zähne verursachen Schmerzen und Unruhezustände und sind an den typisch heißen Wangen auf der Zahnseite und erhöhtem Speichelfluss zu erkennen.
Neben den handelsüblichen Mitteln aus der Apotheke wie Zahngel oder bestimmten Homöopathika wie Chamomilla hilft auch schon ein kühlender Lappen oder Schwamm. In Drogeriemärkten gibt es Kunststoff-Beissringe zu kaufen, die im Gefrierfach vorgekühlt werden können. Viele Eltern schwören bei Zahnenden Babys auch auf das Tragen einer Bernsteinkette. Letzteres wird in seiner Wirksamkeit von Ärzten und der Bundeszahnärztekammer bestritten, weil es dazu keine wissenschaftlichen Nachweise gibt. Wer auf das altbewährte Hausmittel dennoch zurückgreift, sollte dies in Eigenverantwortung tun und auf eine mögliche Strangulationsgefahr achten.

Schlafberatungsstellen

Im gesamten Bundesgebiet gibt es professionelle Schlafberatungsstellen für Eltern, die unter anderem auch eine Schreibabyberatung anbieten. Die Zeitschrift Leben und Erziehen hat im Internet Listen zum download veröffentlicht  


Liste der Schlafberatungsstellen


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Startseite arrow Gesundheit arrow Kinder arrow Hilfe, mein Baby schläft nicht durch – Was Eltern tun können  03:39    18.11.2017