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Heuschnupfen - Albtraum für rund ein Fünftel der Deutschen

Image Wenn der Frühling beginnt, sollte das eigentlich ein Grund zur Freude sein, werden doch die Tage wieder länger und vor allem wärmer. Nicht für alle ist der Beginn der wärmeren Jahreszeit eine schöne Zeit; brennende Augen und juckende Nasen vermiesen von Heuschnupfen geplagten Menschen den Frühlingsbeginn.

Etwa ein Fünftel aller Bundesbürger leidet schätzungsweise an Heuschnupfen, mit ansteigender Tendenz.  Einige Allergologen vermuten das bis zum Jahr 2050 etwa 40 Prozent aller Kinder an saisonalem oder ganzjährigem Heuschnupfen leiden könnten. Man unterscheidet zwischen zwei Formen von Heuschnupfen: Der sogenannten Pollinose, dem Heuschnupfen im eigentlichen Sinne, bei der die Beschwerden nur saisonal auftreten. Außerdem gibt es noch eine ganzährige Variante, die durch Allergien gegen Hausstaubmilben oder Schimmelpilze verursacht wird. Betroffene haben das ganze Jahr hindurch Symptome wie eine verstopfte Nase, Schnarchen oder Kopfschmerzen.

Das Auftreten der Pollinose hängt es von der Jahreszeit, und damit von der Pflanze auf die Betroffene allergisch reagieren ab. Graspollenallergiker haben vor allem im Sommer mit Niesanfällen und Schleimhautschwellungen zu kämpfen, während sich Baumpollen-Allergiker am Winterendemit den Folgen von Heuschnupfen plagen. Der Grund für die Überreaktion ist bei allen Pollinose-Patienten gleich: Eine Überreaktion des Immunsystems, das die eigentlich harmlosen Pollen als Bedrohung ansieht. Die allergische Reaktion wird ausgelöst, wenn die Pollen auf die Augenbinde- und Nasenschleimhaut des Allergikers treffen. Die Nase fängt an zu jucken und zu laufen, die Augen werden rot und schwellen an. Die Reaktion des Immunsystems schwächt den Körper und kann Müdigkeit und Abgeschlagenheit auslösen.

Die Ursache der Erkrankung liegt in einer Mischung aus Umwelteinflüssen und individuellen genetischen Voraussetzungen begründet. Mediziner gehen davon aus, dass etwa ein drittel der Bevölkerung eine genetische Veranlagung für allergische Erkrankungen hat.  Wenn Familienmitglieder auch an Allergien leidet, steigt die Wahrscheinlichkeit, das auch das Kind eine Allergie ausbildet. Überproportional hoch ist die Wahrscheinlichkeit eine Allergie zu haben, wenn beide Elternteile die gleiche Allergie haben. Die Zunahme der Erkrankungen in den letzen Jahren legt die Vermutung nahe das auch Umweltfaktoren, wie Rauchen und Autoabgase eine allergieauslösende Reaktion der Pollen verstärken können.  Einen positiven Einfluss gegen Pollenallergien wird Stillen zugeschrieben.

 Autor: Tobias Röver

 

 
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