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Herz-Kreislauferkrankungen: Häufigste Todesursache

Fast jeder zweite Tod in Deutschland geht auf das Konto von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Etwa vier Millionen Menschen haben eine koronare Herzerkrankung und rund 400.000 sterben Jahr für Jahr durch Schädigungen des Herz-Kreislaufsystems. Doch es sind nicht die Gene, sondern vielmehr der individuelle Lebensstil, der zum Ausbruch der Erkrankungen führt.

Risikofaktoren

Wissenschaftler sind der Ansicht das nur rund ein Prozent aller Erkrankungen auf genetische Veranlagung zurückzuführen sind – die restlichen 99 Prozent der Bevölkerung können durch einen gesunden Lebenswandel den Ausbruch dieser Leiden bis zum 75. Lebensjahr verhindern. Es gilt vor allem bestimmte Risikofaktoren zu minimieren. Fast alle davon, wie Rauchen, Ü Alkohol sind auf menschliche Laster zurückzuführen und können daher gezielt abgestellt werden.

Rauchen und Ü

Rauchen ist eine der gefährlichsten Ursachen. Wer sechs bis zehn Glimmstängel am Tag raucht, verdoppelt laut einer Studie sein Herzinfarktrisiko. Rauchen ist außerdem der Hauptauslöser des häufig tödlich endenden Lungenkrebses. Auch wer gerne und viel isst und dementsprechend übergewichtig ist, wie rund zwei Drittel der Deutschen, erhöht sein Risiko von Herz-Kreislauferkranken heimgesucht zu werden, um ein Vielfaches. Der Grund liegt an einer Bündelung von anderen Risikofaktoren die durch Fettleibigkeit ausgelöst werden. Hierzu zählen neben Hypertonie, also Bluthochdruck auch erhöhte Blutfettwerte und Diabetes.

Alkohol und Stress

Auch wenn Bier und Alkohol in kleinen Mengen durchaus positive Effekte für das Herz haben können – die Betonung liegt dennoch auf „kleine Mengen“. Bereits ein täglicher Konsum von 30 Gramm bei Männern und 20 Gramm bei Frauen, was etwa zwei bis drei Gläsern Wein entspricht, entfaltet die negativen Auswirkungen von Alkohol. Neben Leberschädigungen führt ein täglicher Konsum dieser Mengen zu Herzerkrankungen, die in einer chronischen Herzinsuffizienz münden können.
Neben diesen „hausgemachten“ Ursachen ist es unter anderem auch tagtäglicher Stress der dem Herz-Kreislaufsystem auf die Dauer Schaden zufügen kann. Hierfür verantwortlich sind Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol, deren Ausschüttung zu einer Erhöhung des Blutdrucks, der Herzfrequenz und zur Zunahme körpereigener Fettmoleküle führt. Die Folgen sind Herzrhythmusstörungen und die Bildung von sogenannten Plaques – Ablagerungen an den Innenwänden der Arterien, die einen Herzinfarkt verursachen können.

 

 
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