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Grippeschutzimpfung: Alle Jahre wieder

Image Der Herbst beginnt. Neben regnerischen und nebligen Novembertagen schwappt jährlich eine mehr oder weniger große Grippewelle über Deutschland hinweg. Die Folgen einer Grippeerkrankungen können von leichten Symptomen bis zu einem lebensbedrohlichen Verlauf variieren. Der beste Schutz gegen Grippe ist immer noch eine jährliche Schutzimpfung.

Grippe oder Erkältung?

Am Anfang steht eine normale Erkältung. Zumindest sind die Symptome einer Erkältung und die der Influenza, wie die Grippe medizinisch genannt wird, sehr ähnlich. Der Grund sind Viren, die sowohl bei einem grippalen Infekt, also einer Erkältung als auch bei einer Grippe die Verursacher sind. Die Unterschiede der Krankheiten werden erst im weiteren Voranschreiten sichtbar. Eine Grippe setzt meist plötzlich und mit heftigen Beschwerden ein. Wenn zwei dieser vier Symptome – plötzlicher Beginn, Husten, Schmerzen und Fieber – auftreten, handelt es sich wahrscheinlich um eine Grippe und nicht um eine eher harmlose Erkältung. Zudem können Schüttelfrost, Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen auftreten. Um eine Grippe vollständig auszukurieren, benötigt man im Schnitt drei Wochen. Während dieser Zeit ist das Immunsystem geschwächt und ist eher für bakterielle Infektionen anfällig. So kann es leichter zu Lungenentzündungen oder Entzündungen des Nervensystems kommen.

Risikogruppen

Häufig nimmt eine Grippe vor allem bei Risikogruppen wie Senioren, Kleinkindern oder Menschen, die chronische Lungenbeschwerden haben, einen schweren Verlauf, der tödlich enden kann. Auch wenn nur ein geringer Anteil der Grippeerkrankten an den Folgen einer Influenza stirbt, sollte man eine Grippe nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich genügend Zeit nehmen, um sie auszukurieren.

Impfschutz

Der effektivste Grippe-Schutz ist die jährliche Grippeschutzimpfung, um der Grippe vorzubeugen. Die Impfung ist jährlich notwendig, da die Viren höchst anpassungsfähig sind und sich kontinuierlich ändern. Der Impfstoff muss deshalb angepasst und verändert werden. Eine Impfung sollte im Herbst durchgeführt werden, kann aber bis März nachgeholt werden. Die Wirkungsdauer beträgt sechs bis zwölf Monate. Für Menschen mit geschwächten Immunsystem oder Senioren ist eine spezielle Impfung mit einem stärkeren Wirkstoff zu verabreichen. Die jährliche Impfung sollte vorzugsweise im Herbst vor der eigentlichen Erkältungszeit (ab September) verabreicht werden. Sie kann aber auch noch bis zum März nachgeholt werden. Die Schutzwirkung beginnt ungefähr 2 Wochen nach der Impfung. Im Falle einer drohenden Epidemie ist eine Impfung auch zu jeder anderen Jahreszeit sinnvoll. Durchgeführt wird die Impfung durch Haus- und Kinderärzte. Für Personen ab dem 65. Lebensjahr gibt es einen speziellen Impfstoff, der entsprechend auf das schwächere Immunsystem abgestimmt ist.

Autor: Tobias Röver

 

 
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