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Gönn' dir mal Ruhe! - Wann besser nicht trainieren.

WintersportSport ist grundlegend gut, doch in manchen Situationen sollte man besser auf Bewegung verzichten. Denn das Immunsystem wird durch Sport nur gestärkt, wenn es auch gesund ist. Bewegt man sich hingegen bei einem geschwächten Immunsystem, geschieht genau das Gegenteil. Der Körper wird überbelastet und geschwächt. Mit einer Erkä gehört man grundsätzlich nicht auf die "Piste". Denn ist der Körper mit der Abwehr von Viren und Bakterien beschäftigt, braucht er Schonung. Eine verschleppte bakterielle Infektion (z.B. eine Mandelentzündung) kann im schlimmsten Fall die Nieren, den Herzmuskel oder das Nervensystem schädigen.Wer Medikamente einnimmt, sollte sich ebenfalls eine Pause gönnen. Zwar fühlt man sich damit schnell besser, doch Schmerz- und Fiebermittel lindern nur die Symptome,während die Erkrankung akut bleibt. Wer Antibiotika nimmt, sollte ganz auf Sport verzichten.
Bei fieberhaften Erkältungen und Grippe gilt ein absolutes Sportverbot. Vor dem erneuten Einstieg sollten Sie mindestens zwei Tage ohne Medikamente fieberfrei sein und das Training nur allmählich steigern.

Wer an Asthma oder koronarer Herzerkrankung (Verengungen der Herzkranzgefäße) leidet, sollte den Arzt zu Sport im Freien befragen. Denn gerade Asthmatiker haben bei Nebel und Kälte besondere Beschwerden. Bei Temperaturen unter vier Grad und Nebel ist es für sie besser, drinnen zu trainieren. Menschen mit koronarer Herzerkrankung müssen vor allem auf ihren Puls achten (Pulsmesser) und das Tempo reduzieren. Beide sollten ihre Medikamente für den Notfall immer dabei haben.

Wenn die Erkä auskuriert ist, gilt für den Wiedereinstieg in das Training drei Faustregeln.
Fieberfrei: Wer Fieber hatte, sollte mindestens zwei Tage ohne Medikamente fieberfrei sein, bevor man wieder mit dem Training beginnt.
Langsam: Nach dem Sport ist es wichtig, langsam loszulegen und den Puls unter Kontrolle zu behalten. Wer sich überanstrengt, erlebt nicht selten einen Rückfall oft mit unangenehmen Folgen.
Puls im Blick:Sportmediziner bieten einen Laktat-Stufen-Test an. Die ermittelten Pulsvorgaben dienen nicht nur der Optimierung des Trainings. So kann etwa eine Pulserhöhung ohne erkennbare Ursache einen Infekt ankündigen. Dann heißt es: Trainingsintensität reduzieren, lieber gemächlich Sauerstoff tanken oder sich eine Extra-Portion Vitamine genehmigen.

Autor :
Julia Rauschenbach









 

 
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