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GKV 2009 - Was hat sich geändert

Image06.01.2009

Seit dem 1. Januar 2009 ist der Gesundheitsfonds in Kraft. Sämtliche Beitragszahlungen sowie ein Steuerzuschuss von vier Mrd. Euro fließen in einen gemeinsamen Topf, aus dem die Krankenkassen ihre Mittel erhalten.

Ebenfalls seit Jahresbeginn gilt ein einheitlicher Beitragssatz von 15,5 % in der Gesetzlichen  Krankenversicherung. Neun von zehn Kassenmitgliedern müssen damit ab sofort mehr zahlen.

Den Krankenkassen die mit diesem Geld nicht auskommen ist die Erhebung eines Zusatzbeitrages gestattet. Dieser kann bis zu einem Prozent des Bruttoeinkommens betragen. In der gesetzlichen Krankenversicherung gilt bereits seit April 2007 eine Versicherungspflicht. Krankenkassen die gut wirtschaften können Geld ausschütten. Zwei Krankenkassen haben sich bereits zu einem genauen Ausschüttungsbetrag bekannt. Zum einen die hkk [Informationen anfordern] die 60 Euro im Jahr an Ihre Mitglieder zurückzahlt und zum anderen die IKK Südwest-Direkt [Informationen anfordern], die 100 Euro im Jahr ausschüttet.

Tipp: Unsere Übersicht welche Kassen auszahlen, auszahlen wollen oder keinen Zusatbeitrag erheben wollen

Ab Januar 2009 werden nun auch alle Personen versicherungspflichtig, die der privaten Krankenversicherung zuzuordnen sind. Privatversicherte, die innerhalb ihrer Versicherung in den Basistarif wechseln, nehmen die Alterungsrückstellungen in vollem Umfang mit.

Für alle Freiwillig versicherten Selbständigen gilt ab 2009 der einheitliche ermäßigte Beitragssatz in Höhe von 14,9 Prozent ohne Krankengeldanspruch. Wer sich weiterhin gegen Verdienstausfall im Krankheitsfall absichern möchte, sollte einen zusätzlichen Wahltarif abschließen. Aufgrund einer Gesetzeskorrektur des Bundesgesundheitsministeriums ist das wohl nicht mehr notwendig. Dem Gesetz muß allerdings der Bundestag noch zustimmen.

Verstärkt wurden vom Gesetzgeber die Früherkennungsmaßnahmen bei Kindern. So gibt es ab sofort bei Neugeborenen eine Früherkennungsuntersuchung auf Hörstörungen. Für die sogenannte sozialmedizinische Nachsorge für Kinder, die aus der Klinik kommen, besteht ab 2009 ein Rechtsanspruch. Die Krankenkassen werden außerdem verpflichtet, mit den für den Kindesschutz zuständigen Landesbehörden auf eine bessere Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern hinzuwirken.

Für GKV-Versicherte besteht ab diesem Jahr ein Recht auf Pflegeberatung durch die Kassen. Die neuen Pflegeberaterinnen und -berater verfügen über ein detailliertes Wissen aus den Bereichen des Sozialrechts, der Pflege und der Sozialarbeit.

 

 
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