Regelmäßige Bewegung eine ausgewogene Ernä Schutzimpfungen und ausreichend Erholung sind wesentliche Bausteine bei der Vorbeugung von Krankheiten. Neben diesen Maßnahmen der Primärprävention sollte man zudem an den verschiedenen Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen (Sekundärprävention).
Erkennen Ärzte eine Krankheit in einem Anfangsstadium, sind deren Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten deutlich besser als in einer bereits fortgeschrittenen Phase. Darüber hinaus lässt sich im Rahmen der „Tertiärprävention“, zum Beispiel mittels Rehabilitationsmaßnahmen, die Verschlechterung eines Krankheitszustandes sowie ein möglicher Folgeschaden vermeiden und damit der Gesundheitszustand stabilisieren. Mit gesunder Lebensweise chronischen Krankheiten vorbeugen In den vergangenen Jahrzehnten haben sich in den Industriestaaten die Lebensbedingungen grundlegend geändert: die gestiegene Zahl an Bürojobs, berufs- und freizeitbedingter Stress sowie eine keimfreie und einseitige Ernä sind nur einige Beispiele. Eine der negativen Folgen ist die Zunahme von chronischen Krankheiten wie Allergien, Diabetes, degenerative Muskel- und Skeletterkrankungen sowie psychische Störungen. Häufig kann man jedoch deren Auftreten und Verlauf selbst beeinflussen. So reduziert beispielsweise Sport das Risiko für viele Krankheiten, unter anderem für koronare Herzerkrankungen, Diabetes mellitus Typ II, Übergewichtigkeit und Rückenleiden. Außerdem lindern sportliche Aktivitäten zahlreiche begleitende Beschwerden. Trotzdem treibt etwa die Hälfte der Erwachsenen keinen Sport 30 Prozent nur selten. Lediglich 13 Prozent erreichen die derzeitige Empfehlung des Robert-Koch-Instituts und sind mindestens an drei Tagen der Woche wenigstens eine halbe Stunde körperlich so aktiv, dass sie dabei leicht ins Schwitzen geraten.
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