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Gesundheitsmythen: Oma hatte nicht immer Recht

Gesundheitsmythen - allseits bekannt aber nicht immer wahrDie Eltern wußten es schon immer besser: „Kind lies nicht im Dunkeln, zieh nicht die Nase hoch“, solche und andere Ratschläge hat wohl jeder in seiner Kindheit schon einmal gehört. Doch stimmt wirklich alles, was uns Eltern und Großeltern erzählt haben oder hat die Wissenschaft einige ihrer althergebrachten Weisheiten wiederlegt?



Im Dunkeln lesen schadet den Augen

Wie oft saß man in der Kindheit mit der Taschenlampe heimlich unter der Bettdecke und hat in einem spannenden Buch geblättert bis die Augen zufielen. Bis vor kurzem war der Satz der Eltern: „Ließ nicht im Dunkeln, damit machst du dir deine Augen kaputt“, noch wahr. Die Medizin ging davon aus, dass zumindest Kurzsichtigkeit wahrscheinlicher wird, wenn man bei wenig Licht lange auf kurze Distanz liest. Doch mehr als Kopfschmerzen und dicke Augen am nächsten Morgen wegen zuwenig Schlaf sind wohl nicht zu befürchten. Dauerhafte Schädigungen scheinen nach derzeitigem Wissensstand nicht einzutreten.


Nicht die Nase hochziehen Junge

Mal wieder kein Taschentuch zur Hand aber die Nase schon wieder voll? Macht nichts, einfach hochziehen, wenn man der Medizin glauben kann. Demnach ist das Schnauben ins Taschentuch manchmal sogar ungesund. Immer dann, wenn man mit voller Kraft den Schleim aus der Nase prusten will, können durch den hohen Naseninnendruck Bakterien in die Nasennebenhöhlen gelangen und eine Nasennebenhöhlenentzündung verursachen. Leichtes Schnäuzen in das Taschentuch verursacht hingegen keine Schäden. Trotzdem sollte man in Gesellschaft immer das Taschentuch dem ordinären Nase hochziehen vorziehen – man weiß ja schließlich, was sich gehört.


Häufiges Haareschneiden lässt Haare schneller wachsen

Eindeutig falsch. Man hat zwar das Gefühl, dass die Haare schneller wachsen und kräftiger sind - dem ist aber nicht so. Verantwortlich dafür ist die Mikrostruktur der Haare. Frisch geschnittene Haare haben eine gerade, klar konturierte Schnittkante. Nach einiger Zeit fiseln sie aus, ähnlich wie en alter Faden. Dadurch fühlt sich das Haar hart an, wenn es frisch geschnitten ist und weicher, wenn der Schnitt schon etwas her ist.

 

 

 
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Startseite arrow Gesundheit arrow Kinder arrow Gesundheitsmythen: Oma hatte nicht immer Recht  08:06    22.11.2017