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Gesundheitsfonds und Einheitsbeitrag 2009: Kassenwechsel stärkt Wettbewerb und den Geldbeutel

Effizient wirtschaftende Kassen werden ihren Versicherten ab 2009 monatliche Prämien überweisen
Der Schock saß tief bei Versicherten und Arbeitgebern, als von großen Krankenkassen zu Jahresbeginn erstmals konkrete Zahlen zum Einheitsbeitrag ab 2009 geäußert wurden. Die Wellen schlugen hoch - bei den lancierten Zahlen von über 15 Prozent kein Wunder. Beim politischen Hickhack um den Gesundheitsfonds wurde aber viel zu selten erwähnt, dass der Gesetzgeber den Krankenkassen dabei sehr viel Spielraum einräumt.

Das Reform-Gesetzespaket wurde im April 2007 mit dem Ziel der vollständigen Kostenabdeckung in der gesetzlichen Krankenversicherung GKV verabschiedet. Deshalb droht gesetzlich Versicherten neben dem regulären Einheitsbeitrag ab 2009 sogar noch ein "Zusatzbeitrag", wenn ihre Krankenkasse mit dem Geld aus dem Fonds nicht auskommt.
Erwirtschaftet eine Krankenkasse dagegen Überschüsse, kann sie ihren Versicherten finanzielle Vergünstigungen oder Beitragsrückerstattungen gewähren. Diese dann möglichen neuartigen "Kassenprämien" haben nichts mit den bisherigen Selbstbehalttarifen zu tun, sondern sind de facto ein Äquivalent zum wegfallenden unterschiedlichen Beitragssatz Denn diese Prämien werden quartalsweise oder sogar monatlich an alle Mitglieder gleichermaßen gezahlt und sind nicht auf einzelne Personenkreise oder Tarifgruppen beschränkt.
Selbstverständlich bleiben den Krankenkassen alle anderen Prämiensysteme wie die genannten Wahl- und Selbstbehalttarife oder Präventions-Boni erhalten.

Die Bundesregierung erhofft sich ähnlich wie beim Telekommunikations- und beim Energiemarkt auch im Gesundheitswesen einen selbstbewußten, informierten Verbraucher, der das Preis-Leistungsverhältnis seiner Kasse mit seiner persönlichen Lebenslage in Beziehung setzt und bei Unzufriedenheit den "Anbieter" wechselt. 
Das Gesetz zielt somit nicht auf den populistisch formulierten "sozialistischen Einheitsbrei", sondern auf mehr Wettbewerb. Die Gewinner dieser Veränderung dürften kleinere flexible und effizient wirtschaftende Kassen sein, die bereit sind, ihren Kunden maximale Vergünstigungen bei gleicher Leistung einzuräumen.

Der Branchenprimus IKK-Direkt aus Kiel - mit aktuell 12, 4 % Deutschlands günstigste geöffnete gesetzliche Krankenkasse -  fühlt sich deshalb schon heute bestens gerüstet für den Fonds. Vorstandsvorsitzender Ralf Hermes kündigt im Interview mit dem krankenkassenRATGEBER an, nach der Einführung des Fonds ab 1.1.2009 allen Mitgliedern monatliche Prämien überweisen zu wollen. Die Höhe dieser neuartigen Prämie ist für alle Mitglieder gleich und wird von Hermes mit rund 50 Euro beziffert.  

Interview mit Ralf Hermes, Vorstandsvorsitzender der IKK-Direkt 

 

weitere Informationen über die IKK Direkt im Kassenprofil. 

 

 
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