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Gesundheitsfonds 2009 - Lohnt sich ein Kassenwechsel ?

ImageFür neun von zehn Bundesbürgern verringert sich durch die Einführung des Gesundheitsfonds das Nettoeinkommen. Je günstiger die momentane Krankenkasse ist, umso spürbarer wird der Beitragssprung ab dem kommenden Jahr ausfallen.

Für einen Versicherten mit einem Gehalt von 2500 Brutto fallen die Beitragssteigerungen sehr unterschiedlich aus. Bei der Beispielrechnung wurden die verringerten Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, die ab 2009 gelten, mit berücksichtigt.
Bei der IKK Sachsen, bundesweit bislang eine der günstigsten Krankenkassen, müssen Versicherte mit diesem Einkommen ab dem kommenden Jahr 28,75 Euro mehr bezahlen pro Monat, das ist ein Minus von 345 Euro im Jahr.
Krankenversicherte der Techniker Krankenkasse mit diesem Einkommen verdienen 3,75 Euro weniger, bei der BIG  sind es 20 Euro weniger im Monat. Aber es gibt auch Gewinner:  5 Euro mehr verdienen Versicherte der DAK und der AOK Bayern, Barmer-Versicherte haben 3,75 Euro mehr pro Monat auf dem Lohnzettel. Versicherte der AOK Berlin können sich über ein jährliches Plus von 250 € gegenüber heute freuen.

Noch größer wird die Mehrbelastung, sollte die Krankenkasse einen Zusatzbeitrag erheben. In diesem Fall haben Versicherte ein sofortiges Kündigungsrecht und können in eine wirtschaftlichere Kasse wechseln. Der "kassenindividuelle Zusatzbeitrag" wird damit zum wichtigen Unterscheidungsmerkmal der gesetzlichen Krankenkassen. Bei den Zusatzleistungen und im Service-Bereich ist ebenfalls mit einem verstärkten Wettbewerb zu rechnen.

Viele Kassen haben für 2009 einen Zusatzbeitrag ausgeschlossen. Dazu gehören die Techniker Krankenkasse, die BARMER, alle AOK, die BKK Taunus, die Gothaer BKK, die BKK Dr. Oetker, die pronova BKK sowie die IKK Südwest-Direkt.

Richtig lohnen wird ein Wechsel, wenn die Kasse, in der man sich versichern lassen möchte, zusätzlich eine Prämie an ihre Versicherten ausschüttet. Krankenkassen, die Überschüsse aus den Fondseinnahmen erwirtschaften, können dies als Wettbewerbsmittel einsetzen. Geschieht diese Ausschüttung pauschal, d.h, unabhängig vom Verdienst, können Geringverdiener durch die Prämie erheblich profitieren.
Kassenvergleiche und genaue Information wird sich also auch in Zukunft auszahlen.

Mit dem Gesundheitsfonds-Rechner können Sie Ihre monatliche Mehrbelastung ab 2009 gegenüber heute errechnen lassen.

Link-Tip: Der Gesundheitsfonds Rechner



 

 

 
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