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Gesetzlich versichert - Was hat sich 2013 geändert ?

Image10. Januar 2013

Im Jahr 2013 ändern sich wichtige Bezugsgrößen in der Sozialversicherung. Im Wahljahr 2013 gibt es neben Standard-Erhöhungen der Versicherungspflichtgrenze und der Beitragsbemessungsgrenze auch wichtige Veränderungen für Arbeitnehmer.


Praxisgebühr fällt weg

Indirekt sinkt im kommenden Jahr der Beitrag der Krankenversicherten zur Gesetzlichen Krankenverwicherung durch das Wegfallen der Praxisgebühr beim Arzt oder Therapeuten. Diese privat zu tragende zusätzliche Abgabe musste bei  Arzt- , Zahnarzt- und Therapeutenbesuchen ein mal pro Quartal sowie zusätzlich bei jeder notärztlichen Behandlung geleistet werden. Wegen der anhaltend guten Finanzsituation der Kassen hat die Bundesregierung nach acht Jahren die Gebühr mit Wirkung zum 1. Januar 2013 abgeschafft.


Beitragsbemessungsgrenze


Die Beitragsbemessungsgrenze steigt von derzeit 45.900 Euro jährlich ( 3.835 Euro pro Monat ) auf vorläufig 47.250 Euro ( 3937,50 Euro ) an.


Versicherungspflichtgrenze


Die Versicherungspflichtgrenze liegt 2013 bei vorläufig 52.200 Euro pro Jahr ( 4350 Euro pro Monat ). 


Minijobs: Rentenversicherungspflicht und höhere Verdienstgrenze  

Die sogenannte Minijob-Grenze steigt von 400 auf 450 Euro. Ab dem ersten Januar dürfen geringfügig Beschäftigte monatlich bis zu 450 Euro verdienen, ohne dass sie der Versicherungspflicht in der der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung unterliegen.

Neu ist ab Januar 2013 die grundsätzliche Rentenversicherungspflicht auch für Minijobs. Wer ab dem 1. Januar eine geringfügige Beschäftigung aufnimmt, muss nun auch als Arbeitnehmer Rentenbeiträge abführen. Dies übernimmt automatisch der Arbeitgeber.

Man kann sich aber als Minijob-Beschäftigter auch von der Versicherungspflicht befreien lassen. Dazu muss der Beschäftigte dem Arbeitgeber schriftlich mitteilen, dass er die Befreiung von seiner Versicherungspflicht wünscht. Der Arbeitgeber muss in jedem Falle aber die Pflichtbeiträge abführen. Wer sich befreien lässt, verliert vollwertige Pfichtbeitragszeiten, die wichtige Voraussetzungen sind, um z.B. Rehaleistungen und Übergangsgeld bei Reha in Anspruch nehmen zu können oder Erwerbsminderungsrente beziehen zu können. Auch für einen vorzeitigen Renteneintritt sind vollwertige Pfichtbeitragszeiten eine wichtige Voraussetzung.  


Rentenbeitrag sinkt – Nettoverdienst steigt

Ab dem 01.01.2013 sinkt der Beitragssatz zur Rentenversicherung von derzeit 19,6 Propzent auf dann 18,9 Prozent. Das ist so von der Bundesregierung beschlossen und muss noch vom Bundesrat ratifiziert werden. Die Länderkammer darf diesen Beschluss aber nicht verhindern. Bei einem Brutto von 2800 € ergibt sich immerhin eine Steigerung des Nettoverdienstes von knapp 20 Euro im Monat.

 

Keine kostenlose Auslands-KV als Zusatzleistung der GKV

Die gesetzlichen Krankenkassen verlieren zum 1. Januar 2013 die Berechtigung, ihren Versicherten im Rahmen der GKV kostenlosen privaten Auslands-Krankenschutz anzubieten. Das hat das Bundesversicherungsamt durchgesetzt. Laut ADAC haben vor allem Betriebskrankenkassen ( u.a. die Deutsche BKK ) ihren Versicherten bisher diese Zusatzleistung offeriert. Einen vollständigen Auslands-Schutz erhält man nur noch im Rahmen einer privaten Zusatzversicherung .



Eine geeignete private Auslands-Krankenversicherung können Sie -->hier finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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 09:04    21.11.2018