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Ernährung bei Erkältung

Ernährung bei ErkältungObst und Gemüse können das Erkältungsrisiko verringern und die Krankheitsdauer verkürzen. Die Hauptrolle spielen dabei immunologisch wirksame bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe, denen eine Viren hemmende Wirkung zugeschrieben wird.

Polyphenole sind solche bioaktiven Inhaltsstoffe aus Beerenobst, Äpfeln und Trauben. Sie wirken gegen Bakterien und Viren. Andere Beispiele für die Abwehr stärkenden Eigenschaften von Pflanzenstoffen sind Glucosinolate in Kohlgemüse und Schwefelverbindungen (Sulfide) in Zwiebeln und Knoblauch oder Antiviren- und Bakterieneiweiße in Kürbisgewächsen (Kürbis, Gurken, Melonen). 

Essen nach Saison: Obst und Gemüse der Saison, das nur kurze Transportwege hinter sich hat, enthält besonders viele Abwehrstoffe  Im Januar frisch sind zum Beispiel: Chicorée, Grünkohl, Porree, Feldsalat, Schwarzwurzeln, Steckrüben, Rosenkohl sowie vitalstoffhaltige Lagerware: Apfel, Karotten, Kartoffeln, Chinakohl, Kohl, Knoblauch, Kraut, Kürbis, Zwiebeln, Rote Bete, Sellerie, Nüsse

Die Einnahme von Zink kann auch helfen. In einer Studie betrug die Erkältungsdauer der Probanden der Zink-Gruppe lediglich 4,5 Tage. Im Gegensatz dazu dauerte die Erk&auml in der Placebo-Gruppe mit 8,1 Tagen beinahe doppelt so lange. Weitere Studien bestätigen dieses Ergebnis. Zu beachten ist, dass die Resorptionsrate von verschiedenen Zinkverbindungen stark variiert. Am besten ist die Resorptionsrate und damit der Nutzen für den Körper bei organischen Zinkverbindungen wie Zink-Histidin.

Die Einnahme von Zink-Präparaten verkürzt die Erkältungsdauer nachweislich, berichtete Diplom-Oecotrophologin Daniela Rösler von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen zum Beginn der Erkältungswelle. Das Spurenelement Zink ist ein Multitalent, es wirkt sowohl vorbeugend als auch therapeutisch gegen Erkältungskrankheiten. Zink ist an vielen Stoffwechselvorgängen des menschlichen Körpers beteiligt und für eine optimale Funktion des Immunsystems unerlässlich. Unter anderem schützt Zink die Schleimhäute und kann so das Eindringen von Viren erschweren. Zink wappnet das Immunsystem jedoch nicht nur gegen eine mögliche Erk&auml, es hilft auch, wenn die ersten Symptome bereits spürbar sind. Verschiedene Studien zeigen, dass Zink nicht nur die Erkältungsdauer verringert, sondern auch die Intensität der Symptome vermindert.

Aber auch andere Maßnahmen tragen dazu bei, eine Erk&auml schnell wieder los zu werden:

  • Viel Trinken, um den hartnäckigen Schleim zu lösen. Dazu eignen sich am besten stilles Wasser oder mit Honig gesüßte Kräutertees wie beispielsweise Thymian- oder Salbeitee
  • Ingwer-Tee stärkt das Immunsystem: Ein paar Scheiben frische Ingwerwurzel mit kochendem Wasser übergießen, nach Geschmack ziehen lassen und mit Honig süßen
  • Ausreichend und ausgewogen essen damit der Körper mit allen lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweißen versorgt ist
  • Inhalation mit Salzwasser oder ätherischen Ölen um den Schleim zu lösen
  • Die Nase mit Salzwasser spülen um ausgetrocknete Schleimhäute zu befeuchten
  • Warm halten
  • Ein heißes Bad mit ätherischen Ölen trägt zur Entspannung bei und befreit die Atemwege. Trockene Heizungsluft vermeiden, sonst trocknen die Schleimhäute aus und die Viren können umso leichter „ihr Werk verrichten“. Einfach eine Schale mit Wasser auf die Heizung stellen, einen Tropfen ätherisches Öl hinein, das ersetzt jedes Raumparfum
  • Mehrmals täglich lüften, sonst wird die Raumluft zu stickig
  • Auch bei einer Erk&auml an die frische Luft gehen und Spaziergänge machen, aber warm halten
  • Stress vermeiden, so bleibt dem Körper die nötige Kraft, um gegen die Viren anzukämpfen
  • Dauert die Erk&auml länger als eine Woche an oder klettert die Temperatur in den Fieberbereich, sollte ein Arzt aufgesucht werden
  • Täglich 15 bis 30 Milligramm Zink substituieren

 
Tipps zum Weiterlesen:

Image "Erk&auml und Grippe" von Emil Leibold", erschienen im Oesch Verlag, 2002

Image "Schnelle Hilfe bei Erk&auml und Grippe" von Hannes Konnerth, Lena Brax, erschienen bei Trias, 1998

(Wenn Sie mit der Maus über das Buchcover gehen erfahren Sie den Preis und können es mit einem Klick zudem bei Interesse direkt bestellen.)


 

 
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