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Erkältung oder Grippe?

Erkältung oder GrippeSchnupfen, Halsweh, Fieber? Gegen eine Erk&auml gibt es wirksame Hausmittel. Eine Grippe muss hingegen vom Arzt behandelt werden. Denn was viele nicht wissen: Eine Erk&auml ist meist harmlos, eine Grippe kann tödlich sein. Der folgende Artikel stellt Ihnen die Unterschiede dar, gibt Tipps zur Vorbeugung und sagt, ab wann sie dringend einen Arzt aufsuchen sollten.

Morgens hektisch den Kaffee heruntergeschüttet, schnell zur Bahn, zwischen hunderten anderer, einige schniefend und hustend, zur Arbeit. Die Kollegin klagt über Kopf- und Gliederschmerzen. Ihr Kind kam gestern mit Fieber aus der Schule, Grippeverdacht. Das Mittagessen besteht wieder mal nur aus einer hektisch herunter geschlungenen Currywurst. Abends kommen sie erschöpft nach Hause, erledigen noch schnell ein wenig Haushalt und dann ab auf die Couch mit einer Flasche Bier und einer Tüte Chips.

So oder ähnlich sieht der Alltag vieler aus. Ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Erk&auml und Grippe Stress ungesunde Ern&auml wenig Schlaf und schlechtes Wetter führen jährlich zu einer Vielzahl von Erkältungserkrankungen.
Wie jedes Jahr zwischen Oktober und April sind sie wieder unterwegs: Grippeviren. Bei nasskaltem Wetter, trockener Heizungsluft und einem geschwächten Immunsystem können sich die Viren sehr gut ausbreiten.

Aber keine Sorge: Nicht jeder Husten ist gleich eine ernsthafte Grippe/Influenza. Eine Grippe ist eine ernstzunehmende Infektionskrankheit, deren Verlauf oft von Komplikationen begleitet wird. Während einer normalen Influenzasaison sterben in Deutschland zwischen 5.000 und 6.000 Menschen. Die großen weltweiten Epidemien, so genannte Influenzapandemien, treten in Abständen von mehreren Jahren auf und fordern meist Millionen Todesopfer, so zum Beispiel die Spanische Grippe von 1918/1919, an der etwa 500 Millionen Menschen erkrankten und ca. 22 Millionen starben.

Auch in Deutschland kommt es in regelmäßigen Abständen zu kleineren oder größeren Influenza-Ausbrüchen, meist in der Zeit von Januar bis März. Die bisher letzte große Epidemie fand in den Jahren 1995/96 statt. Auch 1997/98 und im Frühjahr 2003 gab es eine außergewöhnlich heftige Aktivität.


Zwischen Erk&auml und Grippe besteht für die meisten Menschen kein Unterschied. Dabei ist dieser gewaltig:

Grippe Typisch für eine Grippe ist akut auftretendes, sehr starkes Fieber. Es geht einher mit einer erheblichen Entkräftung der Erkrankten sowie starken Kopf- und Gliederschmerzen. Und kann durchaus lebensbedrohend sein - pro Winterhalbjahr fordert sie allein in Deutschland bis zu 8.000 Tote.

Erk&auml: Eine Erk&auml hingegen ist keine Grippe sondern ein grippaler Infekt. Sie wird zwar wie die Grippe durch Viren ausgelöst, hat aber bei weitem nicht die dramatischen Auswirkungen: Typisch für eine Erk&auml ist ein ausgeprägter Schnupfen. Husten, Kopf-, Glieder- und Halsschmerzen sind häufig, in der Regel aber bei weitem nicht so intensiv wie bei einer echten Grippe Leichtes Fieber kann gelegentlich auftreten.

Erwachsene bekommen einen solchen grippalen Infekt normalerweise zwei- bis dreimal, Kinder sogar sechs- bis zehnmal im Jahr - bei mehr als 200 bekannten Erkältungsviren ist dies allerdings auch kein Wunder. Bis alle Symptome wieder abgeklungen sind, kann durchaus mehr als eine Woche vergehen.

 

 
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Startseite arrow Gesundheit arrow Grippe & Erkältung arrow Erkältung oder Grippe?  15:55    24.11.2017