Startseite
Gesundheit
Arzt und Patient
Medikamente und Co
Gesetzlich versichert
Privat versichert
Service
Webmastertools
Impressum
Sitemap
News:    

Erektionsstörungen - Wenn Man(n) nicht mehr funktioniert

Erektionsstörungen
Abb: Thommy Weiss / Pixelio.de
Erektionsstörungen sind unter Männern aller Altersstufen und sozialer Schichten verbreitet und gehören zum Lebensalltag. Wenn sie allerdings so häufig auftreten, dass Sex fast immer scheitert, spricht man von Impotenz oder auch „erektiler Dysfunktion“.



Wenn es ein oder mehrere Male im Bett nicht so funktioniert, wie man(n) sich das vorstellt, handelt es sich in den meisten Fällen um zeitweilige Erektionsstörungen, wie sie fast jeder Mann einmal erlebt hat. Diese haben meist psychische oder partnerschaftliche Ursachen und verschwinden oft genau so selbstverständlich, wie sie aufgetreten sind.

Wann sind Erektionsstörungen krankhaft ?

Wirklich problematisch wird es, wenn sich die Störungen dauerhaft manifestieren und quasi „normal“ werden. Urologen haben eine genaue Definition für das Krankheitsbild: "Die erektile Dysfunktion beschreibt ein chronisches Krankheitsbild von mindestens sechsmonatiger Dauer bei dem mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind."

Bei einer Erhebung im Jahre 2010 im Auftrag der KKH wurde festgestellt, dass Erektionsstörungen auf dem Vormarsch sind und in den meisten Fällen auf Stress und psychisches Leid zurückzuführen sind. Nur bei zehn Prozent der Fälle, die damals zahlenmäßig erfasst wurden, hatten organische Ursachen.  

Betroffene sollten den Gang zum Urologen nicht scheuen, weil der ärztliche Spezialist zunächst auf organische Ursachen untersucht und diese in den meisten Fällen ausschließen kann. Im zweiten Schritt können wirksame Therapiemöglichkeiten besprochen werden.

Medizinische Expander für mehr Penis


Welche Therapien und Heilmöglichkeiten bei Erektionsstörungen

Haben die Erektionsstörungen in erster Linie körperliche Ursachen, gibt es die Möglichkeit einer Medikation ( z.B. Viagra , Cialis , Levitra ), eines operativen Eingriffes ( Penisimplantat ) oder die Verschreibung mechanischer Hilfsmittel ( Vakuum-Erektionshilfe ). Freunde von Naturarzneien und alternativer Heilmethoden können die Wirkung verschiedener bekannter Heilpflanzen testen. Hierzu zählen beispielsweise Damiana (Turnera diffusa) oder die in Asien beheimatete Ginseng -Wurzel.   
Nicht selten tritt eine erektile Dysfuntion als Folgeerscheinung von Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck auf. In diesen Fällen müssen wirksame therapeutische Maßnhamen gegen die ursächliche Krankheit angegenagen werden.

Handelt es sich um seelische Probleme, die hinter den Symptomen stehen, empfiehlt es sich psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.Ist es in erster Linie Stress, der zur Impotenz führte, kann man außer dem an dieser Stelle gezielt ansetzen und mit der eigenen Lebensweise viel zur Verbesserung beitragen. Hier helfen die drei bewährten Säulen Bewegung, Ernährung und Entspannung. Zusätzlich können sanfte Medikamente ( Phytopharmaka ), bestimmte Kräutertees oder Essenzen helfen, das Gleichgewicht und damit auch die Liebesfähigkeit wiedererlangen.

 

Implantate & Co: Welche Heilmittel bezahlt die Krankenkasse ?

Liegen ausreichend medizinische Indikationen für eine schwere erektile Dyfunktion vor, übernehmen die Krankenkassen je nach ärztlicher Verordnung auch die Kosten für Penisimplantate oder mechanische Hilfsmittel. Bei aufwendigeren Therapien bzw. teureren Geräten behält sich die Kasse eine Einzelfallprüfung vor. Dies betrifft z.B. hydraulische Penisimplantate, die eine fast natürliche Erektion mittels einer hydraulischen Minipumpe ermöglichen. Ein operativer Implantateinsatz dauert weniger als eine Stunde und benötigt ca. 6 Wochen zum Ausheilen. Für die OP selbst ist ein einwöchiger Krankenhausaufenthalt notwendig. 

 

 

 

 
Suche

Anzeigen
Startseite arrow Gesundheit arrow Partnerschaft und Sex arrow Erektionsstörungen - Wenn Man(n) nicht mehr funktioniert  17:42    24.11.2017