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Elektrosmog - Belastung im Alltag

ImageDoch wie sehr schadet Strom dem menschlichen Körper? Diese Frage ist in der Wissenschaft sehr umstritten und noch ungeklärt.

Hierbei muss man nun unterscheiden zwischen nieder- und hochfrequenten Wechselfeldern. Die Wirkungen starker niederfrequenter Wechselfelder sind wissenschaftlich gut untersucht. So können diese Felder ab einer gewissen Stärke zu Sinnestäuschungen, Muskelverkrampfungen oder gar lebensgefährlichem Herzkammerflimmern führen. Aus diesem Grund sind in der EU und Deutschland Grenzwerte für diese Art von Strahlen eingeführt worden. Doch ob diese Grenzwerte ausreichen, dies wird seit Jahren diskutiert. In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde der Zusammenhang zwischen den gesundheitlichen Beschwerden und dem Auftreten elektrischer und magnetischer Felder untersucht. Bisher konnte ein solcher Zusammenhang aber nicht gefunden werden.

Weitere gesundheitliche Risiken

Neben Muskelverkrampfungen oder Herzflimmern kann Elektrosmog auch Auswirkung auf die Fortpflanzung haben. So berichten einige Studien aus Skandinavien und den USA von einem erhöhten Fehlgeburtenrisiko in Verbindung mit Bildschirmarbeitsplätzen und der Verwendung elektrischer Heizdecken. Daraufhin durchgeführte größere Untersuchungen bestätigten den Verdacht jedoch nicht, so dass dieser Effekt heute als widerlegt gilt. In weiteren Studien wurde die Wirkung auf die Zirbeldrüse untersucht. Diese setzt das Hormon Melatonin frei, das als übergeordnetes Steuerungshormon
von Biorhythmen gilt. Der Großteil der Studien fand allerdings keinen Einfluss der Magnetfelder auf die Zirbeldrüse. Daher ist auch dieser Zusammenhang heute noch umstritten.

Mögliche Ursache für Krebs

Eine der Krankheit die durch magnetische Felder verursacht werden kann, ist möglicherweise auch Krebs. So traten bei Studien ab einer dauerhaften Magnetfeldstärke von 0,4 Mikrotesla erhöhte Erkrankungsraten auf. Hierzu muss allerdings gesagt werden, dass dieser Wert in deutschen Haushalten nur in Ausnahmefällen erreicht wird. Eine weitere Studie führte in 1800 Haushalten Magnetfeldmessungen durch und verglich die Werte mit dem Auftreten von Kinderleukämie. Bei einer Dauerbelastung unter 0,2 µT wurde kein erhöhtes Leukämierisiko festgestellt. Oberhalb davon ermittelten die Wissenschaftler einen schwachen statistischen Zusammenhang, etwa ein Prozent der Leukämiefälle führten sie auf Magnetfeldexpositionen zurück.

 

 

 
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