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Die Ursachen für Alzheimer

ImageAlzheimer ist eine schleichende Krankheit, bei der erst über Jahre die Symptome immer deutlicher zutage treten. Warum man unter dieser Krankheit leidet, kann verschiedene Ursachen haben.

Der wichtigste Grund dürfte das Lebensalter sein. So steigt mit dem Alter die Erkrankungshäufigkeit nahezu exponentiell – vom 65-Jährigen zum 90-Jährigen um mehr als das 30-Fache. Keinen Einfluss auf eine mögliche Erkrankung haben die Forscher bisher in Bezug auf das Geschlecht gefunden. Zwar leiden im Alter mehr Frauen unter Alzheimer, aber dies hängt auch zusammen mit der höheren Lebenserwartung.

 

Nicht nur genetische Ursachen für die Krankheit 

Eine weitere Ursache für Alzheimer kann ein Schädel-Hirn-Trauma sein. Dieses kann entstehen durch eine Unfall oder einen Sturz, wie er bei alten Menschen häufig vorkommt. Möglich ist auch, dass die Ernährung eine Ursache für Demenz ist. Forscher versuchten den Zusammenhang zwischen Fetten und der Erkrankung zu finden, waren hier allerdings bisher noch nicht erfolgreich. Die Möglichkeit für eine Krankheit erhöhen können auch Suchtmittel wie Nikotin und Alkohol. Und auch andere Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Alzheimer-Demenz. Auch die erbliche Veranlagung kann eine Rolle spielen. So sind ungefähr zehn Prozent aller Alzheimer-Fälle genetisch bedingt. Sie beginnen besonders früh, meist vor dem 60. Lebensjahr.


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Die Krankheit beginnt schleichend und oft jahrelang unbemerkt

Meist beginnt die Krankheit schon mehrere Jahrzehnte, bevor die ersten Symptome auftreten. Dabei entstehen im Gehirn Ablagerungen aus Eiweißbruchstücken, so genannte Amyloide. Diese Eiweiß-Spaltprodukte, die bereits der Entdecker der Krankheit Alois Alzheimer beschrieben hat, lassen sich bei Patienten im Gehirn finden. Sie behindern die Reizübertragung zwischen den Nervenzellen, die für Lernprozesse, Orientierung und Gedächtnisleistungen unerlässlich ist. Auch wird bei Alzheimer-Patienten im Laufe ihrer Erkrankung immer weniger Azetylcholin produziert. Der zunehmende Botenstoffmangel macht sich durch Lern- und Erinnerungsstörungen bemerkbar.

 

Überreizung führt zur Überforderung von Nervenzellen

Wie die Krankheit Alzheimer verläuft, hängt auch von dem Neurotransmitter Glutamat ab. Dieser steuert etwa 70% der Nervenzellen. Normalerweise sorgt dieser Transmitter dafür, dass das Gedächtnis funktioniert und ein Mensch sich neue Dinge merken kann. Leidet ein Patient nun unter Alzheimer, so ist die Glutamatkonzentration zwischen den Nervenzellen erhöht. Dies hat zur Folge, dass die Nervenzellen dauererregt sind und daher die wichtigen Signale nicht mehr von den unwichtigen unterscheiden können. Irgendwann kann die Zelle dieser ständigen Überreizung nicht mehr standhalten, verliert ihre Funktionsfähigkeit und stirbt letztlich ab. Geschieht dies nur mit einer Nervenzelle, so merkt der Mensch noch nichts. Sind allerdings viele Zellen betroffen, treten die geistigen Defizite langsam aber sicher zu Tage. Im Laufe der Zeit nun sterben dann Zellen ab, die für Gedächtnis, Sprache und Denkfähigkeit zuständig sind. Wie die Prozesse im Gehirn genau ablaufen, ist allerdings noch nicht ausreichend erforscht.

 

 

 

 

 

 

 

 
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Startseite arrow Arzt und Patient arrow Alzheimer arrow Die Ursachen für Alzheimer  15:40    24.11.2017