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Die Küche als Heimat der Keime

ImageIn unserer Welt sind wir von vielen Keimen umgeben. Dies besonders in unseren eigenen vier Wänden. Doch nicht das Bad oder das WC sind die Räume, die am stärksten mit Keimen belastet sind, sondern die Küche.

Experten schätzen, dass 70 Prozent der Magen-Darm-Erkrankungen durch Hygieneprobleme "hausgemacht" sind. Doch einige einfache Tricks helfen, die Zahl der Fremdlinge in der Küche möglichst gering zu halten. So sollten die Hände immer richtig gewaschen werden, bevor man mit den Lebensmitteln arbeitet. Auch nach dem Verarbeiten von Lebensmitteln wie rohem Fleisch und rohen Eiern sollten die Hände ebenfalls gründlich gereinigt werden. Auf diese Weise gelangen keine Keime auf andere Lebensmittel. Auch Schmuck und Ringe sollte man in der Küche nicht tragen, da der Bereich zwischen Haut und Schmuck häufig feucht wird und daher ein potentieller Infektionsherd ist.

Hat man eingekauft, so sollte man Produkte wie Eier, Milch und Fleisch so schnell wie möglich in den Kühlschrank legen. Hat man etwas in den Gefrierschank getan und möchte es auftauen, so sollte dies im Kühlschrank geschehen. Denn je langsamer Lebensmittel auftauen, umso weniger Bakterien bilden sich. Wichtig ist es auch, die Werkzeuge in der Küche richtig zu benutzen. So sollte für Gemüse und Fleisch nicht dasselbe Messer verwendet werden. Ansonsten könnten die Bakterien von einem Lebensmittel auf das andere übertragen werden. Gleiches gilt für das Schneidebrett. Auch dieses sollte man kurz abwaschen, bevor man es wieder benutzt. Weist dieses nach einiger Zeit der Benutzung recht tiefe Schnittspuren auf, sollte es ausgewechselt werden. Denn dann kann das Brettchen nicht mehr richtig gereinigt werden und ist daher ein idealer Nährboden für Keime und Bakterien. Ein weiterer Ort, an dem viele Bakterien zu finden sind, ist das Spülbecken. Auf einem Quadratzentimeter in einer Spüle haben Wissenschaftler bis zu 10 000 Bakterien gefunden. Herkömmliche Reinigungsmittel machen ihnen den Garaus. Und auch Geschirrschwämme und Putzlappen sind Paradiese für Erreger. Bei einer Studie fanden Forscher auf einem normalen Geschirrtuch mehr als sieben Milliarden Bakterien. Ebenso bei Schwämmen und Lappen. Ein Trick, die Bakterien zu töten, ist, die feuchten Schwämme zwei Minuten bei maximaler Strahlungsleistung in die Mikrowelle zu legen. Dies tötet 99 Prozent der Mikroben ab.

Wichtig ist es auch, die ganze Küche regelmäßig sauber zu halten. Doch Studien haben gezeigt, dass die Europäer zu viele und zu scharfe Reinigungsmittel gebrauchen. Dies ist nicht nötig, da auch umweltverträgliche Mittel ihren Sinn erfüllen. Außerdem schafft man durch zu scharfe Mittel ein absolut steriles Klima in der Küche. Dadurch verlernen die körpereigenen Abwehrkräfte, mit kleineren Mengen an Keimen umzugehen. Außerdem greifen zu scharfe Putzmittel die eigene Haut an und schädigen diese auf Dauer. Treten dann wieder mehr Keime auf, weil nicht geputzt wurde, so wird man sehr schnell krank. So geht es also nicht darum, alle Keime abzutöten, sondern nur die Keimherde zu reduzieren. Für dieses Vorhaben reichen milde Reinigungsmittel wie Essigreiniger oder Schmierseife vollkommen aus. Zum Putzen der Küche gehört auch das Leeren der Mülleimer. Besonders der Bio-Eimer ist eine ideale Brutstätte für Mikroorganismen. Daher sollte er täglich geleert werden.

 

 
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3864 Medikamente.  Stand: 18.11.2017   Finden Sie jetzt Ihr Medikament.
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